Ernährung bei Hefepilzbefall mit Macrorhabdus ornithogaster

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Pfau
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Ernährung bei Hefepilzbefall mit Macrorhabdus ornithogaster

Beitrag von Pfau » So 7. Jul 2019, 18:13

Hallo,

bei meinem Welli wurden Megas diagnostiziert. Ich bin am verzweifeln. Momentan bekommt er Marbocyl wegen Enterobater cloacae und Ampho Moronal wegen der Megas. Ich füttere das Pellet Erhaltungsfutter fine von Harrisons. Er wiegt gerade mal 46 g als Halbstandard.
Der Doc hat mir Sucrabest( Sucralfat) in einem Beutelchen mitgegeben. Das soll ich in Wasser lösen und schnabulös geben. Das Granulat löst sich jedoch nicht in Wasser und der Doc ist im Urlaub.
Hat jemand Erfahrung mit diesem Magenschutz bzw. wie man den in Wasser gelöst bekommt ?
Ich möchte ihm gerne Aufzuchtfutter oder Brei zum päppeln geben, vielleicht Homöopathie zum Schleimhautschutz geben. Freue mich sehr über hilfreiche tipps. Was kann ich ihm sonst noch gutes tun ?!

LG

Jade
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Re: Ernährung bei Hefepilzbefall mit Macrorhabdus ornithogaster

Beitrag von Jade » Mo 8. Jul 2019, 16:02

Hallo Pfau!

Ich kann nur einigermaßen auf die Sachen eingehen, da ich selbst etwas versucht habe zu den Pellets und zu dem Sucralfat zu googeln. Bei den Pellets finde ich leider spontan keine Zutaten / Inhaltsstoffe. Da wäre es wichtig zu wissen ob da Zucker drin ist. Genauso hätte ich Bedenken bei dem Sucralfat, da es Saccharose enthält was auch das Wachstum das Hefepilzes fördern könnte. Aber da hol dir besser noch ne TA Meinung zu, da ich nun auch nicht abschätzen kann wie viel Zucker das ist und ob das in nem relevanten Ausmaß ist. Also gerade wo es um deinen Welli gewichtsmäßig so schlecht steht würde ich eher vermuten, dass eine strikt zuckerfreie Ernährung Sinn macht. Bei dem Aufzuchtfutter genau so. Die enthalten zum Teil Honig etc (also jetzt die gekauften, kA wie das bei selbstgemachten ist, wobei man das da weglassen könnte).
Mein Blue hat Ampho Moronal über Hirse bekommen (5 Wochen jeden morgen Hirse in dem Zeug eingeweicht....), was den Vorteil hatte, dass er gleichzeitig kalorienreiches Futter bekommen hat. Ich hab da auch häufig gelesen, dass rote Hirse etwas besser ist.
Von Homöopathie halte ich herzlich wenig aber wenn du was schonendes zur Unterstützung suchst würde ich da eher zu Kräutertee raten. Thymian ist pilzabtötend, und dann so Klassiker wie Kamille und Salbei. Einfach das Trinkwasser mit etwas Tee anreichern.

Und zu guter Letzt: Kopf hoch! Das ist erstmal eine schockierende Diagnose, aber kein Weltuntergang. Es gibt zwar Wellis die es sehr schlimm erwischt, aber deutlich mehr die sich super erholen oder sogar nie Symptome zeigen. Blue hat sich z.B. super erholt. Ich hab ihn zwar sehr genau im Auge aber seit seiner Behandlung war alles top bei ihm!

Viele Grüße,

Jade

vögelchen
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Re: Ernährung bei Hefepilzbefall mit Macrorhabdus ornithogaster

Beitrag von vögelchen » Mo 15. Jul 2019, 21:44

Pfau hat geschrieben:
So 7. Jul 2019, 18:13
Das Granulat löst sich jedoch nicht in Wasser und der Doc ist im Urlaub.
Das verstehe ich nicht... :weissnicht: Ich habe auch schon öfter Sucrabest gegeben - und den Beutel in 5 ml Wasser aufgelöst... :hm:
Das ergibt eine milchige Suspension, die Du natürlich vor jeder Gabe gründlich aufschütteln musst, weil es sich absetzt.
Pfau hat geschrieben:
So 7. Jul 2019, 18:13
vielleicht Homöopathie zum Schleimhautschutz geben.
Auch wenn ich grundsätzlich der Homöopathie nicht abgeneigt bin - Du solltest hier keine Experimente machen, sondern Deinem Welli wirklich Ampho und Sucrabest geben!

Wegen der Saccharose brauchst Du dir gar keine Gedanken machen. Man weiß nach neuesten Studien, dass der Zucker bei Megas sowieso gar nicht so schlimm ist, wie lange Zeit angenommen wurde, denn die Zuckerverwertung / - aufspaltung erfolgt erst im Darm - und die Megas sind im Magen...
Alles Gute für Deinen Welli! :daumendrück:

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