Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

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Federkissen
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Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Federkissen » So 11. Okt 2015, 17:59

Hallihallo! :wink:

Ich bin neu hier im Forum und hoffe, dass ich in der richtigen Rubrik poste.
Ich denke, ich erzähle erstmal etwas über uns, bevor ich meine Fragen stelle.
Mein Freund und ich haben zwei ältere Wellis. Wobei wir den Hahn (ca. 10 Jahre) leider erst seit etwas über einer Woche haben und meine Henne (bald 12 Jahre) bei mir überwiegend in Einzelhaltung gelebt hat. Dafür war vor allem Unwissenheit der Grund, ich habe sie damals als Kind bekommen. Nun habe ich aber viel gelesen, an der Haltung vieles verbessert und dann haben wir auch endlich im Tierheim einen älteren Herren gefunden.
Die beiden leben in einem Käfig von Montana mit den Maßen 85 x 45 x 70 cm. Da meine Henne zwischendurch mal vom Ast rutscht, habe ich absichtlich einen mit geringerer Höhe gewählt.
Nun ist meine Henne natürlich sehr auf mich fixiert und sie geht nicht so richtig auf den neuen Hahn ein. Die beiden putzen sich zwar gleichzeitig und heute morgen hatte ich auch ein bisschen das Gefühl, dass der eine auf die Piepser vom anderen antwortet, aber darüber hinaus geht es leider nicht.

Jetzt habe ich ein bisschen Sorge, dass der Hahn sich dadurch einsam fühlen könnte. Darum denke ich darüber nach, noch ein weiteres Pärchen dazuzuholen und auf einen Mini-Schwarm mit 4 Wellis aufzustocken. Diese sollten dann auch etwas jünger sein, um mehr Leben in die Bude zu bringen. :grinser:
Aber mein Problem ist, dass wir den Käfig ganz neu gekauft haben und die Modelle von Montana ja auch nicht gerade die billigsten sind.
Auf der Seite des VWFD werden Käfige mit ähnlicher Breite und Tiefe für 2-4 Wellis empfohlen, allerdings sind diese dann auch höher.

Was meint ihr, macht es Sinn, in einen solchen Käfig noch ein Pärchen zu setzten? Haben sie dann noch genug Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen? Vor allem, wenn es noch jüngere sind und die beiden älteren dann zwischendurch mal keine Lust darauf haben und ihr Ruhe wollen?

Natürlich dürfen sie auch raus und haben in unserem Wohnzimmer auch Sitzplätze. Allerdings ist es nicht so vogelsicher, dass sie den ganzen Tag unbeaufsichtigt fliegen können. Darum kommt es durchaus mal vor, dass sie einige Stunden im Käfig bleiben müssen. Das macht den beiden älteren nicht viel aus (denke ich jedenfalls), die ziehen sich auch gerne mal in den Käfig zurück und halten ein Nickerchen, wenn Freiflugzeit ist. Aber wie wäre das mit jungem Gemüse in einem Käfig mit unserer Größe, was würdet ihr sagen?
Wie groß müsste ein Käfig dann mindestens sein unter diesen Umständen?

Oder sollen wir noch etwas abwarten, wie sich das mit den beiden entwickelt? Können sie auch so glücklich sein? Der Hahn erzählt zwischendurch mal vor sich hin, ist ansonsten recht still, schreien tut er fast gar nicht, nur wenn die beiden ganz weit voneinander entfernt sind. Da die Henne alterbedingt nicht mehr wirklich fliegen kann, landet sie meistens auf dem Boden, was den Hahn dann immer sehr zu verwirren scheint, dann ruft er auch schonmal lauter.
Ich möchte nur nicht, dass er hier unglücklich ist. Und dann weiß ich auch nicht, wie lange meine Henne noch leben wird, sie ist ja schon ziemlich alt. Wenn sie dann plötzlich verstirbt, sitzt das arme Hähnchen hier ganz alleine. Wenn noch zwei andere da wären, hätte man nicht so einen Zeitdruck bei der Suche nach einer neuen Partnerin.

Danke für's Lesen bis hierher, ich bin gespannt auf eure Antworten! :grins:

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carla
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von carla » So 11. Okt 2015, 19:01

Hallo und herzlich willkommen :) ,

toll, wie viele Gedanken Du Dir machst. Leider haben ja viele Halter diese Einzelhaltung betrieben. Aber besser spät als keine Entwicklung. :glotz:

Ich finde die Idee an sich sehr gut, noch 2 weitere Wellis dazu zu nehmen. Den Käfig halte ich bei ganztägigem Freiflug auch durchaus für groß genug.Allerdings sollte dieser dann auch gewährleistet sein. Denn selbst ein etwas größerer Käfig von mindestens 100cm Breite ist da nicht ausreichend, jedenfalls nicht, wenn sie täglich etliche Stunden darin verbringen müssen. Ihr könntet das Zimmer ja dann auf Vogelsicherheit untersuchen und evtl. Abhilfe schaffen, wo es nötig ist?
Allerdings denke ich, dass die Neulinge nicht mehr allzu jung sein sollten, um die beiden Oldies nicht allzu sehr zu strapazieren. ERst recht, da die Henne schon leicht gehandicapt ist und Ihr damit rechnen müsst, dass sich das mit zunehmendem Alter noch fortsetzt.
Aber ab 3 oder 4 Jahre aufwärts finde ich völlig in Ordnung, wobei natürlich noch zum Alter das individuelle Naturell des jeweiligen Vogels dazu kommt. Auch ein 10 Jahre alter gesunder Vogel kann noch recht lebhaft sein, während ein anderer von jung auf nicht so viel Spieltrieb und Temperament besitzt.
Aber selbst wenn mal genervt wird, ist das auch nicht so schlimm.
Du kannst entweder Hahn und Henne oder 2 Hähnchen dazunehmen, beides käme in Frage. Bei Hennen ist es oft schwieriger, wenn sie in der Mehrzahl sind, allerdings gibt es auch Ausnahmen und manche Erzählungen von Usern hier, die diese Konstellationen haben, sagen, dass es prima läuft.
Vielleicht hat Euer Tierheim ja noch 2 Wellis, die nicht zu jung und zu wild sind?
Oder Du schaust Dich hier in der Vermittlungsrubrik um? Da gibt es auch so viele Wellis, die suchen.

Glücklich können sie bestimmt auch so zu zweit sein. Aber ich finde Deine eigenen Schlussfolgerungen sehr folgerichtig. ;)

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, habt Ihr den Hahn erst seit kurzer Zeit. Ich würde ihn auf alle Fälle erstmal sich richtig eingewöhnen lassen, bis er sich ganz zuhause und sicher fühlt.
Aber dann steht meiner Meinung nach dem Zuwachs nichts im Wege. :) :gimme5:
Federkissen hat geschrieben:
Ich möchte nur nicht, dass er hier unglücklich ist. Und dann weiß ich auch nicht, wie lange meine Henne noch leben wird, sie ist ja schon ziemlich alt. Wenn sie dann plötzlich verstirbt, sitzt das arme Hähnchen hier ganz alleine. Wenn noch zwei andere da wären, hätte man nicht so einen Zeitdruck bei der Suche nach einer neuen Partnerin.
Liebe Grüße,

Charlotte+ die vielen Schätzchen in Rüdesheim

Wie wäre es denn mit einem oder mehreren Abgabewellis?
http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=72

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von spooky » So 11. Okt 2015, 19:02

Huhu, wenn sie tagsüber die überwiegende Zeit raus dürfen, ist der Käfig m.E. auch für 4 geeignet und zur eigentlichen Frage - mehr Wellis sind immer besser. ;)
Viele hier würden nie wieder 2 Wellis halten, denn erst ab 4 sind verschiedene Beziehungen möglich, was das Ganze sowohl für die Tiere als auch für uns als Beobachter viel interessanter macht.

Wenn Deine Henne sich nicht gut auf der Stange halten kann, solltest Du verschiedene Sitzgelegenheiten anbieten, darunter unbedingt Sitzbrettchen. (daneben eben Äste in versch. Dicke, Seile zum Anschrauben ("warm", weich u. nicht rutschig), ggf. Kork.
Naheliegend wäre Arthrose, hast Du es mal abklären lassen? Ggf. könnte man ihr das Leben dann mit Schmerzmittel erleichtern.

Auf jeden Fall prima, dass Du Dich jetzt engagierst und nun alles besser machen möchtest!

Viele Grüsse,
Sandra

EDIT. Sorry, überkreuzt.

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enna
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von enna » Mo 12. Okt 2015, 00:50

Hallo :)

Ich befürworte das Aufstocken auf 4 auch. Wenn die vier sich nach einer Gewöhnungszeit gut verstehen wird es ihnen auch nicht schlimm vorkommen, wenn sie zusammen sitzen, egal ob im Käfig oder auf einem Ast/Spielplatz usw.
Du solltest aber unbedingt schauen, dass Freiflug so oft möglich ist, wie es geht. Die Vögel sind nicht dafür gemacht in kleinen Bereichen "rumzulungern", sondern sie wollen und müssen fliegen und klettern, knabbern und rumhüpfen. Das hält sie gesund und tut ihnen gut.

Zum Alter der Neulinge: Dass du "Leben in der Bude" haben willst, kann ich verstehen. Nun ist es aber eher charakterabhängig, ob deine Wellis ruhige oder flippigere Typen sind. Dazu kommt, dass sie natürlich aufgedrehter sind, wenn ihre Lebensbedingungen gut sind. Haben sie Bade-, Flug- und Klettermöglichkeiten, bekommen sie ausreichend (!!!) Mineralien und nicht nur Körnerfutter und haben sie auch was "zu tun", etwa eine Korkplatte/-röhre und Naturäste zum Benagen, dann werden sie viel mehr Freude am Alltag haben, als wenn sie in einem Käfig voller gedrechselter Stangen sitzen und ihr Spielplatz aus einem schnell erkundeten Fertigbausatz besteht (übertrieben formuliert). Mineralien und andere Nährstoffe gibt's bestenfalls über Grünfutter und ggf. über vom vogelkundigen Tierarzt verordnete Zusätze.
Grade wenn deine beiden Wellis schon erwachsen sind, würde ich dir auch bei Nr. 3&4 zu erwachsenen Vögeln raten. Schau doch auch mal im Vermittlungsbereich des Forums. Die Wellis, die hier ein Zuhause suchen, sind meist auch ganz gut beschrieben, vieles kann man noch erfragen. Von Jungvögeln oder solchen, die du in Zooläden/Baumärkten usw. kaufen kannst, weißt du ja gar nichts. Weder woher sie kommen, noch wie ihre Charaktere sich noch entwickeln. Das kann man immer erst sagen, wenn die Vögel auch ein wenig Zeit hatten erwachsen zu werden.
Außerdem verstehen sich erwachsene Wellis untereinander oft besser, weil sie sich nicht gegenseitig "kindisch" finden und sich eher auf Augenhöhe wahrnehmen. So ist jedenfalls meine Erfahrung. Vielleicht findest du ja Wellis aus zweiter Hand, die noch relativ jung sind, falls das wichtig ist.
Aber ich hab hier in meinem Schwarm auch einige, die schon bald 10 Jahre alt sind und denen man ihr Alter überhaupt nicht anmerkt. Andererseits gibt es hier eine einjährige Henne, die einfach ein zurückhaltender, ruhigerer Typ ist. Während mein bald zehn Jahre alter Hahn Momo täglich das Vogelzimmer unsicher macht, sitzt die einjährige Gaia oft auf ihrem Ast und benagt ihn, putzt sich, turtelt entspannt mit ihrem Hahn herum oder döst viel. Beide sind fit, aber ihre Charaktere sind ganz unterschiedlich.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Abenteuer "Schwarm bilden" und bin ein kleines bisschen neidisch auf dich, weil du dieses fantastische Erlebnis noch vor dir hast. Als ich vor etwas über fünf Jahren zu meinen zwei ersten Wellis meinen dritten dazuholte war es übrigens ein zweijähriger Hahn aus zweiter Hand. Er hat meinen damals noch kleinen Schwarm unglaublich bereichert.

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von ela67 » Mo 12. Okt 2015, 08:08

Hallo, da muss ich euch auch zustimmen. Es kommt völlig auf den Charakter eines Wellis an. Bei meinen war ein jeder anders, jeder hatte ein anderes Wesen. Und es ist immer wieder verblüffend wie unterschiedlich diese kleinen Federzwerge sein können ! Bei der Frage nach dem Aufstocken tendiere ich eher zu nicht ganz so jungen Wellis. Wären deine Beiden nicht jetzt schon 10 und 12 Jahre, sondern vielleicht 5 und 7 Jahre ging das noch mit so ganz jungen Wellis. Aber so würde ich schon nehmen wo vielleicht 4-5 Jahre alt sind. Viel Glück :super: bei der Suche wünsch ich dir. :grins:
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Zwitschermaus » Mo 12. Okt 2015, 08:41

Hallo Federkissen,

ich hatte damals auch Angst vor den Gefahren eines ganztägigen Freiflugs und kann dich im Rückblick gut verstehen. :bibber: , nach und nach habe ich die Gefahren dann aber abgeschafft, abgedeckt oder Dinge im Raum so verändert, dass ich mich sicher fühlen konnte, wenn ich sie alleinließ, weil ich unterwegs war. Bevor ich gehe, oder nicht im Raum bin, sammele ich z. B. auf jeden Fall von meiner Familie zurückgelassene Wassergläser weg, damit nicht doch mal ein neugieriger Welli reingeht und nicht wieder rauskommt. Bisher sind sie zwar nie auf Tisch oder Couchtisch geflogen, aber man weiß halt nicht, wann wem was einfällt. Ich bin dann auch zum ganztägigen Freiflug übergegangen, weil es mir wichtig war, dass sie selbst entscheiden können, wann sie rausgehen und wann nicht. (Gerade bei welchen, die partout nicht zahm werden wollen ;) , bleibt einem nichts anderes übrig) Sie haben ja auch ihre Ruhezeiten, und wenn ich dann den Käfig öffnete, weil ich gerade Zeit hatte, hatte keiner Lust rauszukommen oder zu fliegen, die fitte Zeit hatte ich verpasst. Meist ist die beste Flugzeit hier bei uns Vormittags. Zu dieser Zeit bin ich oft beim Einkaufen oder viele Menschen arbeiten in dieser Zeitspanne, deshalb ist es dann für alle Beteiligten angenehm, wenn man ganztägigen Freiflug praktizieren kann. Die Tiere können sich austoben. Wenn du Fragen hast, wie du bestimmte Bereiche sichern kannst, sind hier bestimmt viele bereit, einschließlich ich ;) , von ihren Erfahrungen zu berichten.

Die Käfiggröße von Montana finde ich gut, eine Bekannte von mir hält ihre 4 auch in dieser Voliere und man kann auch mal als Welli für sich alleine chillen zu viert. ;) . Aufstocken würde ich auch, ich habe damals gesagt als ich 4 hatte, nach einer Weile: nie wieder nur 2 :D , die haben sich nämlich manchmal ganz schön angezickt nur zu zweit, was deutlich besser wurde nach dem Aufstocken. Meine Bekannte mit den 4 Wellis hatte das Problem auch, hat sich nach Aufstocken gelegt. Vor kurzem habe ich eine Henne aus den Kleinanzeigen zu mir genommen, sie hat sich laut Halterin mit dem Hahn nicht verstanden. Hier läuft es aber problemlos im Schwarm. Wenn man nur einen Partner hat mit dem man alles bereden muss/kann, ist das wohl für Wellis auch nicht immer wirklich prickelnd. ;) . Ich will damit nicht sagen, dass es mit 2 nicht auch über Jahre gut gehen kann, aber mehr Schwarmqualität gewinnt man nur durch eine kleine Gruppe.

Übrigens, viele Halter beklagen nach einer Zeit in den Kleinanzeigen, dass sie die Tiere aus Zeitmangel abgeben müssen. Wenn Wellis Partner, einen oder mehrere, interessante Spielsachen wie Kork, Gräser etc. und ganztägig Freiflug haben, muss man ihnen nicht stundenweise die Kralle halten und sie bspaßen :D , sondern kann beruhigt seinem Tagewerk nachgehen. Viele die Schichtdienst haben, haben sich bei ganztägigem Freiflug deshalb auch für Wellis als Haustiere entschieden, weil die sich gut mit ihren Partnern beschäftigen können.

Ich plädiere an deiner Stelle auch für das Aufstocken, du wirst sehen, es wird toll :jippieh: .

lg,

Zwitschermaus

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Federkissen » Mo 12. Okt 2015, 09:45

Guten Morgen!
Vielen Dank schonmal für eure vielen und ausführlichen Antworten!

Als ich von jüngeren Wellis geschrieben habe, meinte ich ja auch im Vergleich zu meinen beiden. Also eben nicht nestjung. Vier oder fünf Jahre empfinde ich da schon als deutlich jünger. Und diese würde ich dann auch wieder aus dem Tierheim holen, weil ich da gute Erfahrung gemacht habe. Die Haltung dort empfinde ich für ein Tierheim als optimal und die Beratung kam mir sehr kompetent vor. Zudem werden die Tiere vor der Abgabe von einer Vogeltierärztin durchgecheckt. Und sie hatten noch so viele Wellis da, die ein neues Zuhause suchen.

Zu unserer Unterbringung: Der Käfig ist komplett mit Naturästen in verschiedenen Dicken und auch Sitzbrettchen ausgestattet. Über Seile habe ich mittlerweile so viele Horrogeschichten mit verstopften Kröpfen gelesen, dass ich mich da nicht drangetraut habe. Über die Anschaffung von Kork denke ich noch nach, es geht halt leider nicht alles von heute auf morgen.
Draußen steht ein selbstgebauter Vogelbaum, an dem dickere und dünnere Äste kreuz und quer verlaufen und eine Schaukel befestigt ist. An Spielzeug in Form von bunten Perlen und Möglichkeiten, etwas zum Schreddern anzubringen bastel ich noch. Könnte mir da vielleicht jemand einen Tipp geben, wo ich an geeignete Glöckchen herankomme?

Zur Ernährung: Mittlerweile habe ich verschiedene Körnerfuttersorten im Internet bestellt. Dazu gibt es im Käfig eine Schale mit Sand und Grit, einen Kalkstein und einen von diesen rötlichen Steinen (ich glaube, das war etwas mit Jod, richtig?). Darüber hinaus bekommen die beiden jeden Tag mehr oder weniger Frischfutter (je nach dem, was gerade im Haus ist). Irgendetwas gibt es eigentlich immer. Da sie beide Frischfutter gewöhnt sind, nehmen sie es zum Glück auch gut an. Habt ihr da noch einen Tipp, wie man Firschfutter gut anbieten kann? Ich hänge immer Gurkenscheiben o.ä. mit Wäscheklammern in den Käfig oder lege sie obendrauf.

Mit meiner Henne war ich ein einziges Mal beim Tierarzt. Da wusste ich natürlich noch nicht, dass es extra vogelkundige Tierärzte gibt. Das empfand ich als so schlimm für sie, dass ich nur noch zum Arzt gehen wollte, wenn sie wirklich krank ist. :glotz: Sie hat ein Füßchen, das mit der Zeit verkrüppelt ist und seit etwas über einem Jahr kommt die starke Flugbehinderung dazu. Das Füßchen versuche ich regelmäßig abzutasten, um herauszufinden, ob ihr etwas weh tut. Ich hoffe, ihr schlagt jetzt nicht die Hände über dem Kopf zusammen wegen dieses Vorgehens, aber ich habe halt wie gesagt schlechte Erfahrungen gemacht und wollte ihr unnötigen Stress ersparen. Meint ihr also, ich sollte sie mal einem vogelkundigen Tierarzt vorstellen?

Und jetzt zum Hauptpunkt, das vogelsicher Zimmer: Mir ist natürlich klar, dass es das beste ist, wenn die kleinen den ganzen Tag rauskönnen. Ich würde ihnen das auch sehr gerne ermöglichen, weiß aber nicht, wie ich das hier umsetzten kann.
Unser Wohnzimmer ist gleichzeitig auch das Arbeitszimmer. Das heißt, es befindet sich auch eine Ecke mit zwei recht großen Schreibtischen hierdrin. Den Fernseher könnte man noch Abdecken mit einem Bettlaken oder so. Die Ritzen hinter den Schränken sind sichersich auch nicht die größte Herausforderung (bis jetzt sitzt dort noch kein Vogel, darum war es noch nicht nötig). Aber was ist zum Beispiel mit dem Platz unter und hinter der Couch, kann das auch zur Gefahr werden? Und was machen wir mit den Schreibtischen und den Unmengen an Kabeln, die sich bei uns leider am Boden angesammelt haben? :oehm:
Und ich würde mir viel zu große Sorgen um meine Henne machen. Sie kann halt nicht mehr vom Boden aus nach oben fliegen, das schafft sie nicht mehr. Sie ist allerdings auch sehr eigensinnig, was den Gebrauch von z.B. Leitern o.ä. angeht. Im Normalfall lehnt sie soetwas komplett ab. Wenn wir hier sind, tragen wir sie viel von A nach B und setzten sie vom Boden wieder rauf.
Ich bezweifel auch, dass mein Freund so glücklich sein wird, wenn ich ihm erzähle, dass wir nun quasi das gesamte Wohnzimmer umbauen/-gestalten müssen, damit es vogelsicher wird...

Ich freue mich auf weiter Tipps und Ideen von euch! :grins:

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von ela67 » Mo 12. Okt 2015, 10:07

:wink: Hallo, zur Frage wie kann ich das Frischfutter noch besser anbieten : Es gibt in gewissen Spezialgeschäften für Papageien und Sittiche solche Edelstahlspieße. Nicht ganz billig aber effektiv. Und natürlich würde ich deine Henne mal bei einem TA der sich mit Vogelkunde auskennt vorstellen. Und zum Thema Vogelsicheres Wohnen. Also meine haben ihr Vogelzimmer bei mir im Esszimmer. Da steht auch ein Schreibtisch und die Kabel liegen hier in Kabelschächten. Das Buffet das da drin steht, da habe ich über den Schlitz oben wo sie runterfallen könnten eine dünne Latte befestigt. Also der Spalt ist dann zu. Hinter der Voli habe ich Plexiglasplatten befestigt, damit sie nicht die Tapete anknabbern. Und man bekommt die Häufchen gut weg, die ja auch mal wenn sie drinnen sind an der Wand landen. Ansonsten klingt es ja alles schon ganz gut, wie deine Flieger so eingerichtet sind. Liebe Grüße. :wink:
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Zwitschermaus » Mo 12. Okt 2015, 11:45

Hallo Federkissen,

ich denke, da ist nicht soooo viel Veränderung von Nöten. Ihr müsst nicht viel umbauen. Ich habe über einige Kabel einfach ein Kissen gelegt, bzw. wenn ich weggehe, aber meine interessieren sich eher nicht für den Boden. Wobei Kabelschächte natürlich die bessere Lösung sind. Mein Flugunfähiger hat eine lange Leiter bekommen, die zum Käfig raufführt, er hat das schnell gelernt, wenn der Wille da ist wieder reinzugehen, finden sie meist einen Weg. Die Lange Leiter haben wir aus 3 Leitern die 50 cm lang sind zusammengesteckt.

Ich habe mich anfangs auch oft gegruselt und gebetet :bibber: , aber ich habe mir gedacht mit der Zeit, Freiflug/Freigang ist wichtiger als eventuelle Gefahren. Wenn man versucht an vieles zu denken, dann ist das schon die halbe Miete. Sollte dann doch was passieren, dann ist es wie bei Kindern, man hat sein möglichstes getan, kann sie aber auch nicht in Watte packen, auch sie müssen beim Weg auf den Spielplatz die STraße überqueren lernen usw.. Aber ein Zugang zum Käfig vom Fußboden ist schon wichtig. Meine Bekannte mit derselben Montanavoliere wie du hast, hat sich auch mit ihrem Mann zusammen für ihre Flugunfähige so eine Leiter mit Holzdübeln zusammengesteckt. Die 50 cm langen Leitern hatte sie damals von der Körnerbude im Netz gefunden.

Übrigens der Kalender 2015 vom VWFD ist zwar schon nicht mehr aktuell was die Zeit angeht ;) , hat aber viele tolle Wohnideen für Wellis enthalten. Ich liebe diese Kalender, weil man so viel aus ihnen erfahren kann.

liebe Grüße,

Zwitschermaus

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Kirsten 63 » Mo 12. Okt 2015, 11:50

Hallo!
Frucht/Obstspieße bekommt man aber auch überall in der Nagerabteilung.
Musst also nicht in ein Spezialgeschäft gehen.
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von enna » Di 13. Okt 2015, 13:51

Hallo!
Grünfutter anbringen ist eine sehr gute Idee :)
Ich befestige mein Grünfutter mit Holzwäscheklammern am Volierengitter und an den dünneren Zweigen der aufgehängten Äste. Die sind günstig, man kann sie ein paar mal reinigen (so wie Holzschneidebretter, einfach mit heißem Wasser abwaschen, grob abtrocknen, fertig) und wenn sie nicht mehr schön sind, sind sie leicht ersetzt. Plastik biete ich grundsätzlich im Vogelzimmer nicht an, außer Kabelbinder (aber da gibt's eben nix besseres!). Wenn die Dinger mal benagt werden, ist das auch richtig egal, weil das Holz unbehandelt ist. Ich benutze die auch für Kolbenhirse. Eine Zeit lang hatte ein Hahn eine etwas innigere Beziehung zu einer der Wäscheklammern aufgebaut, die hing dann ein paar Monate am Gitter und hörte sich sein Liebesgezwitscher an. Diese Klammer wurde beackert und gefüttert, aber es ist niemals was passiert.
Diese Edelstahldinger hab ich noch nie im Einsatz gesehen, nur auf Fotos. Grundsätzlich bestimmt auch keine schlechte Lösung.

Außerdem sind flache Schalen oder standfeste tiefe Teller super: Leg ein paar Blätter Salat rein, Wasser drauf und stell es deinen Wellis zur Verfügung. Wenn sie Grünfutter schon kennen, werden sie das bestimmt testen und der Badespaß beginnt ;-)
Ich hab eine durchsichtige Glasschale, in der besonders gern gebadet wird. Basilikum, Spinat, Mangold, Salat, Vogelmiere, frischer Oregano usw... bei Birds Online gibt es eine relativ vollständige Liste was alles ungiftig ist.
Meine Wellis lieben Fenchel und Zucchini. Ich biete es in großen Stücken an und finde nach wenigen Stunden nur noch Reste. Karottengrün ist auch immer sehr beliebt.
Aus Hygienegründen würde ich aber alles nur einige Stunden anbieten, auf keinen Fall über Nacht.

Dein vkTA wird vl. auch Kalzium für die Henne empfehlen, die so einen schlimmen Fuß hat. Vielleicht hat sie da einen Mangel. Oft hilft so eine Kalziumkur übers Wasser kleine Wunder. Meine vkTÄ hat mir dazu Ampullen aus der Apotheke empfohlen, die sind relativ günstig, leicht dosierbar und alle meine Wellis mit Kalziummängeln haben deutliche Verbesserungen gezeigt, fliegen mehr und auch auf Röntgenbildern sahen die Wellis besser aus. Auf eigene Faust würde ich Medikamente nicht geben (es sei denn mir hat ein vkTA erklärt, was ich tun soll - hier im Forum gibt es leider immer wiederkehrend extrem schlechte, teils gefährliche Tipps zur Vergabe von Medikamenten und auch viele nicht vogelkundige Tierärzte sind nicht in der Lage sinnvolle Diagnosen zu stellen). Aber erfahrungsgemäß hilft Kalzium bei Gelenkproblemen ein kleines Stück weiter. Auf jeden Fall stehen die Chancen gut, dass es deinem Piepmatz besser geht, wenn du den Weg zum Doc findest. :)

Viele Grüße!
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Beriawen » Di 13. Okt 2015, 17:23

Hallo Federkissen!

ich finde es auch ganz toll, dass du dir so viele Gedanken machst.

Ich selbst hatte immer zwei Wellis - erst ein Männchen und ein Weibchen, die leider diesen Sommer verstorben sind, und nun zwei junge Hähnchen.

Auch ich denke langfristig darüber nach, mir noch zwei weitere Piepser dazuzuholen - vorzugsweise wieder zwei Hähnchen. Ich weiß, Hennen wären hier sicher auch eine Option, aber bei Hennen habe ich inzwischen eine solche Paranoia wegen des Schreckgespenstes "Legenot" entwickelt, dass ich mir offen gestanden die Haltung von zwei Weibchen nicht zutraue.

Ich selbst habe aber auch "nur" den Ferplast Piano 6, der mit knapp 90 cm Breite, 50 cm Tiefe, 70 cm Höhe auch für bis zu 4 Wellis geeignet wäre. Allerdings erscheint mir der dann doch zu klein - also würde ich lieber erst einmal sparen für eine hübsche Voliere, die dann auch fahrbar wäre. Ich persönlich habe mich ja in die Voliere Madeira III total verliebt - aber das nötige Kleingeld habe ich leider nicht mal eben auf der Hohen Kante liegen, wie man so schön sagt - und als Alleinstehende, die für sich selbst und ihr Pferd sorgt, gibt es immer mal wieder Anschaffungen, die leider vorrangig sind.

Meine beiden sind noch kein halbes Jahr alt, deshalb will ich die Aufstockung auch nicht übers Knie brechen. Wenn es sich ergibt, und ich etwas Geld angespart habe oder vielleicht sogar eine günstige Gelegenheit habe und diese Voliere sogar billiger bekomme, würde ich nicht lange fackeln.

Und ich würde mir viel zu große Sorgen um meine Henne machen. Sie kann halt nicht mehr vom Boden aus nach oben fliegen, das schafft sie nicht mehr. Sie ist allerdings auch sehr eigensinnig, was den Gebrauch von z.B. Leitern o.ä. angeht. Im Normalfall lehnt sie soetwas komplett ab. Wenn wir hier sind, tragen wir sie viel von A nach B und setzten sie vom Boden wieder rauf.
Ich bezweifel auch, dass mein Freund so glücklich sein wird, wenn ich ihm erzähle, dass wir nun quasi das gesamte Wohnzimmer umbauen/-gestalten müssen, damit es vogelsicher wird...
Ich habe meinen beiden alten Wellis, als sie nicht mehr fliegen konnten, den Kletterbaum entsprechend aufgerüstet. Der Baum steht bei mir fest einbetoniert in einem Kübel auf einem Pflanzenroller. Damit sie vom Boden aus hochkamen, habe ich eine lange Leiter gekauft und befestigt, um den Kletterbaum"stamm" habe ich Sitzstangen aus Haselnussästen rund herum angeschraubt, sodass es wie eine Wendeltreppe aussah. Sie haben es auch innerhalb kürzester Zeit geschnallt und - wie ich glaube - wirklich geliebt, vom Käfig auf den Kletterbaum zu kraxeln, sich von dort auf den Boden "plumpsen" zu lassen - nur um die tolle Welliwendeltreppe benutzen zu können. Die haben das so oft am Stück gemacht, dass ich den Eindruck hatte, sie benehmen sich wie Kinder, die gerne rutschen. Die Leiter hoch - runterrutschen - um die Rutsche herum laufen - die Leiter rauf - runterrutschen... usw. :roflrofl:

Es gibt auch mit Stahl verstärkte Spiralseile, die man ganz einfach an der Voliere anbringen kann. So ein Seil hatte ich auch zuletzt - jetzt liegt es bei mir nutzlos im Keller herum. Jedenfalls habe ich im Augenblick keine rechte Verwendung dafür bzw. keine Idee, wie ich das sinnvoll bei mir im Wohnzimmer integriere. So ein Seil kann bis zu 1 Meter lang sein und man kann es individuell zurechtbiegen.

ich habe meine übrigens auch im Wohnzimmer und den Fernseher decke ich nicht ab. Tagsüber ist auch der Stecker gezogen. Steckerleisten, Kabel etc. verlaufen bei mir alle hinter den Möbeln bzw. weitestgehend hinter den Fußleisten her, weil ich es selbst total hässlich finde, wenn so "Kabelgedöns" überall rumliegt.

Schränke kann man - wie schon erwähnt - sichern, indem man oben auf die Schrankdecke noch eine dünne Platte legt, die dann den Spalt abdeckt. Ich habe einen ausgedienten Regalboden aus unbehandeltem Kiefernholz auf meinem Schrank liegen. Ich plane auch schon, da einen Abenteuerspielplatz für meine beiden aufzubauen - mit zusätzlichem Freisitz, Schaukeln, Leitern etc.

Kabel kann man auch irgendwie bündeln und durch Kabelkanäle leiten bzw. es gibt auch Kabelschläuche, die sind nicht so starr.
Viele Grüße von Alex und ihren beiden blauen Klabautern Franzl & Pumuckl
und den Piraten Willi und Lizzie im Regenbogenland

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von enna » Fr 16. Okt 2015, 15:43

Kurzer Exkurs zum Thema Legenot:
In 22 Jahren Wellensittichhaltung mit vielen dutzend Hennen habe ich noch nie eine Henne mit Legenot gesehen, und das obwohl früher sogar gebrütet werden durfte. Bei einer Furcht vor dieser Problematik würde ich noch mal einen vkTA konsultieren und mich beraten lassen. Mit gewissen Vorkehrungen lassen sich hormonelles Durchdrehen und ungeplantes Eierlegen weitestgehend verhindern.
Eine/r mausert immer: Pelle Tau Vlad Trixi Momo Epu Murphy Bats Daisy Veder Mabel Sirius Nanna Birdy Gaia Cosmo Bino Alfie Petzi Grünfeder.

"Ein Leben ohne Wellensittiche ist möglich, aber ärmlich." (B.W.)

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Federkissen » So 18. Okt 2015, 20:05

Hallo!

Ich hatte bis jetzt keine Zeit mehr zu schreiben.
Letzten Donnerstag war ich mit meiner Henne beim Tierarzt. Er hat gesagt, dass die Flugunfähigkeit eine normale Alterserscheinung ist. Das Füßchen hat er abgetastet und gesagt, dass es eine ebenfalls altersbedingte Lähmung ist. Ansonsten ist meine Henne für ihr Alter super fit seiner Meinung nach :freu: Also habe ich keine Schmerzmittel für sie bekommen, dafür hat er mir aber Korvimin mitgegeben.

Was die Wohnzimmerumgestaltung und -sicherung angeht, bin ich leider noch nicht viel weiter gekommen. Mein Freund ist wie erwartet nicht begeistert. Aber ich arbeite noch dran :D

Als nächstes ist noch ein weiterer Sitzplatz in direkter Käfignähe geplant, um die beiden mal etwas mehr zum Rausgehen zu animieren und dann sehen wir mal weiter.

Bis dahin liebe Grüße und danke nochmal für alle eure hilfreichen Tipps!

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Zwitschermaus » Mo 19. Okt 2015, 08:10

Hallo,

das mit der anfänglich mangelnden Begeisterung und Skepsis kenne ich hier auch :D , aber wenn sich dann der Alltag eingespielt hat, und klar ist, dass Umgstaltung für Wellis weder beißt noch stört, :D :rofl: , ist dann meist alles wieder gut. ;)

liebe Grüße,

Zwitschermaus

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Beriawen » Mo 19. Okt 2015, 11:21

Zum Thema "Freund und Wellensittiche" kann ich leider nur Negatives sagen. Meinem letzten Freund waren sie zu laut und zu dreckig. Er hatte auch noch Schichtdienst - und die Tage, an denen er tagsüber zuhause war, mussten die armen Kleinen immer im Käfig bleiben, weil es Männe gestört hat, wenn sie frei im Wohnzimmer herumflattern.

Mein Fazit: Ich habe meinen Freund vor die Tür gesetzt. Meine Wellis waren zuerst da - also, entweder findet sich Mann damit ab und fügt sich oder er kann sich eine andere Lebenspartnerin suchen. Ich bin da kompromisslos. :rofl:
Viele Grüße von Alex und ihren beiden blauen Klabautern Franzl & Pumuckl
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Flauschefeder » Mo 19. Okt 2015, 17:12

Beriawen hat geschrieben:Mein Fazit: Ich habe meinen Freund vor die Tür gesetzt. Meine Wellis waren zuerst da - also, entweder findet sich Mann damit ab und fügt sich oder er kann sich eine andere Lebenspartnerin suchen. Ich bin da kompromisslos. :rofl:
:rofl: oder, du stockst einfach immer weiter auf und dein Mann baut dir dann irgendwann freiwillig eine Voliere in den Garten :roflrofl:
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Beriawen » Mo 19. Okt 2015, 17:42

^ Da ich mit dem Thema "Männerhaltung" in meiner Wohnung komplett durch bin seit dem letzten Fiasko, ist das wohl eher unwahrscheinlich. Vorher baue ich ein Gehege in den Garten, wo ich mir einen Mann drin halte. :rofl:

Nix für ungut - nicht alle Männer sind Vollpfosten. Nur die, die ich abbekomme. :roflrofl:
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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von carla » Mo 19. Okt 2015, 18:55

Beriawen hat geschrieben:^ Da ich mit dem Thema "Männerhaltung" in meiner Wohnung komplett durch bin seit dem letzten Fiasko, ist das wohl eher unwahrscheinlich. Vorher baue ich ein Gehege in den Garten, wo ich mir einen Mann drin halte.
:rofl: :rofl: :rofl: :roflrofl: Ne, ich kann ja nicht mehr!! Das ist gut!!!! Da würde mich dann mal die Bauanleitung interessieren. :grinser:
Liebe Grüße,

Charlotte+ die vielen Schätzchen in Rüdesheim

Wie wäre es denn mit einem oder mehreren Abgabewellis?
http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=72

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Re: Aufstocken auf 4 Wellis sinnvoll?

Beitrag von Zwitschermaus » Mo 19. Okt 2015, 19:23

Hallo,

:mrsbrueller: . Ich finde auch, wer auch immer, war es nicht wert, wenn er deinen Anteil, der die Wellis liebt, nicht gemocht hat :weissnicht: . :troest:

Bei Family gibt es zur Zeit ein Shirt für Damen, mit einem tollen langen Text. Unter anderem steht darauf, wenn du auf der Suche nach dem Mann deines Lebens bist, lass es, er wird dich finden, wenn du das tust was du liebst ;) .

Liebe deine Wellis und dein Pferd und er wird dich finden :wolke7:

liebe Grüße,

Zwitschermaus :wink:

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