Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

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Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von sweet » Sa 9. Dez 2017, 10:09

... das haben wir uns feste vorgenommen. Obwohl ich eine fettarme Körnermischung verfüttere, Bodenfütterung habe, die Tiere viel herumfliegen und auch viel beschäftigt werden, sind fast alle Tiere zu dick. Die Körner gehen offensichtlich zu schnell in die kleinen Schnäbelchen hinein. Die Tierärzte haben gestern angeregt, dass die Tiere sich das Futter mehr erarbeiten müssen.
Ich habe das Körnerfutter schon mit Buchenholzgranulat vermischt, damit die Kleinen das Futter suchen müssen. Jetzt will ich langfristig nur noch einen Teelöffel pro Vogel loses Körnerfutter geben. Den Rest möchte ich entweder in Futterspielzeug verstecken, oder stattdessen einige Hirserispen aufhängen oder das restliche Körnerfutter als gebackene Knabberstangen anbieten. Ich hoffe sehr, dass es etwas hilft. Allerdings finde ich es schwer, da die richtige Menge abzuschätzen. Wieviel Körnerfutter ersetzt denn eine Rispe Silberhirse?
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von Wellibert Till » Sa 9. Dez 2017, 10:29

sweet hat geschrieben:
Sa 9. Dez 2017, 10:09
...Obwohl ich eine fettarme Körnermischung verfüttere, Bodenfütterung habe, die Tiere viel herumfliegen und auch viel beschäftigt werden, sind fast alle Tiere zu dick. ...
:panik3: Das kennen wir auch. Die TÄ meint, bei so vielen Wellensittichen wie wir sie haben, wäre das kaum zu händeln. Es war wirklich so. Während wir den ganzen Schwarm auf Diät setzten, weil ein paar Wellensittiche zu dick waren, wurden andere Wellensittiche prompt zu dünn. Also bin ich einfach bei der fettarmen Ernährung geblieben, habe aber die Menge erhöht. Jetzt pendelt es sich langsam ein, obwohl die 2 gestrichenen Teelöffel bei weitem überschritten sind. :jippieh:
sweet hat geschrieben:
Sa 9. Dez 2017, 10:09
...Allerdings finde ich es schwer, da die richtige Menge abzuschätzen. Wieviel Körnerfutter ersetzt denn eine Rispe Silberhirse?
:kaffee3: Ich würde überlegen, wieviel Hirse an solch einer Rispe sitzt. 1 Eßlöffel oder 2? Und dann hätte ich schon das Ergebnis.
Ja, natürlich könnte man jetzt noch weiter rechnen, wieviel Rispenhirse denn in der Futtermischung und dann die anderen Saaten höher proportonieren, damit es unter dem Strich wieder paßt.

Aber sicherlich hat man auch noch anderes zu tun. :lach2:

Viel Erfolg bei Eurer Diät
:winke2:
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von sweet » Sa 9. Dez 2017, 10:49

Hallo Wellibert Till,

vielen Dank für deine Antwort. Das Umrechnen der Silberhirse ist, denke ich, nicht so einfach, wenn man davon das reine Korngehalt ermitteln will. Es heißt ja landläufig alle zusätzlichen Leckereien von der Mahlzeit abziehen. Aber das ist in diesem Falle gar nicht so einfach. :(
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von Wellibert Till » Sa 9. Dez 2017, 11:14

sweet hat geschrieben:
Sa 9. Dez 2017, 10:49
...Es heißt ja landläufig alle zusätzlichen Leckereien von der Mahlzeit abziehen. ..
Ach, wenn das nur ein Problem der Deklaration ist, dann nenne die Hirse doch einfach "Grundnahrungsmittel". :rofl: Schließlich bestehen die meisten Futtermischungen zum größten Teil aus Hirse. Oder verfüttern wir im Futter zusätzliche Leckereien? :glotz:
:lach2:
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von sweet » Sa 9. Dez 2017, 11:20

Für mich ist alles, was zusätzlich und außerhalb der Hauptfütterungzeit gegeben wird, Leckereien.
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von sweet » Sa 9. Dez 2017, 12:06

So! Jetzt habe ich die Futterschüsseln mit einem Futtersuchspiel bestückt und bis die Wellis heute Abend ihre Körnchen bekommen, müssen sie hier mal ein bisschen arbeiten. Wer dazu keine Lust hat, muss sich halt mit Golliwoog begnügen.

Bild
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von Wellibert Till » So 10. Dez 2017, 09:55

Genial :jippieh: Ich hätte, die letzte Klopapierrolle doch nicht entsorgen sollen. :nudelholz:
:winke2:
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von sweet » So 10. Dez 2017, 10:09

Hallo Willibert Till,

Klopapierrollen würde ich nicht benutzen, wenn sie bereits im Bad waren, was ja in der Regel der Fall ist. Ich nehme immer die Rolle von Küchenkrepp und schneide sie zurecht.
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von Wellibert Till » So 10. Dez 2017, 10:19

Mit Küchenrollen können wir auch dienen. :lach2: Die haben sogar einen größeren Durchmesser, was Trine bzw. mir sehr entgegen käme. Was glaubst du, wo ich die schon überall rausgeholt habe. Röhren sind bei ihr einfach der Hammer. :nudelholz:
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von Tschiepelinos » Mo 11. Dez 2017, 10:03

Das mit dem Gewicht ist echt ne schwierige Sache. Wir hatten mit unserer Lotte ja auch so eine Wuchtbrumme im Schwarm (68 Gramm), während der Max, der eigentlich der größte von allen ist, nur etwas mehr als die Hälfte von Lottes Gewicht auf die Waage bringt und damit ein echter Hungerhaken ist. Bei uns (4 Wellis) waren allerdings nur die Damen zu gewichtig (wobei es bei Lucy mit 50 Gramm noch im Rahmen war). Was bei unserer Bande auffällt, ist, dass das Gewicht deutlich schwankt - wird gemausert, nehmen sie fürchterlich ab, und nach der Mauser steigt es dann langsam wieder an. Das versuchen wir beim Füttern mit zu berücksichtigen - in Mauserzeiten gibt es mehr, dazwischen dann mal weniger. Wir haben uns für die Menge mal irgendwann von R*cos einen Futterlöffel zum Diätfutter dazubestellt, und mit dem kommen wir gut klar. Morgen gibt es für 4 Wellis 2 Löffel voll (egal, ob Diätfutter oder was gehaltvolleres). Abends gibt es dann nochmal einen Löffel, versteckt an den Spielplätzen, und meist ein Stückchen KoHi, Büschel Gräser oder halt irgendeine andere Leckerei, die erarbeitet werden muss. Wir wechseln da gerne mal durch, damit die Bande Abwechslung hat.
Um Lottes Gewicht zu reduzieren, hatten wir damals das Schwärmchen insgesamt auf Diät gesetzt und den zu dünnen Hähnen außerhalb des Käfigs was zugesteckt und dann auf Anraten der TÄ für ca. eine Stunde den Käfig zugemacht (Lotte ging damals eh nicht raus), sodass die Hähne das Futter nicht gleich an die Damen weitergeben konnten. Hat ihnen zwar gar nicht gepasst, war aber effektiv, denn bei uns waren es vor allem auch die fütternden Hähne, die die Lotte so rund gemacht haben.

Allerdigns sind 4 Wellis ja nun ein überschaubarer Schwarm, wo sich sowas noch gut umsetzen lässt - bei mehr als 8 Wellis stell ich mir das schwierig vor.
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Re: Endlich das Gewicht in den Griff bekommen...

Beitrag von albmaid » Mo 11. Dez 2017, 12:41

Also ich habe auch immer einfach die Hirsen gewogen und das entsprechend in die Futtermischung eingerechnet. Die paar Gramm des Stiels machen bei Hirse den Braten - oder den Welli - nicht fett. Was da eher zu bedenken ist: Du machst die verbliebene Futtermischung durch den Wegfall der Hirse "fetter". Somit erreichst du das genaue Gegenteil, von dem was du wolltest. Denn Hirse ist magerer als z. B. Kanariensaat. Kanariensaat liegt bei über 5% Ölanteil. Wenn du nun das weniger reichhaltige Futter aus der Futtermischung nimmst, dann erhöht sich ja automatisch der Anteil der fetteren Saaten.
Dann fressen ja auch noch die fauleren Vögel das Futter aus dem Napf - also fettreicher als jene, die an die Hirsekolben gehen.

Bei uns ist es übrigens genau anders herum: Wenn wir rationieren fangen die dickeren Vögel an mehr zu fressen und die Näpfe sind bald leer. Die schlanken Aktiven kommen dann an einen leeren Napf und finden das aber nicht so schlimm, als dass sie sofort nach Auffüllen des Napfes sofort fressen gehen würden. Ergo, fressen die Dicken sich noch dicker und die Dünnen bekommen definitiv zu wenig ab.

Seit wir selbst mischen gibt es auch bei Ad libitum-Fütterung nahezu keine Probleme mehr. Naja, und Floki gönn ich seine Plauze - der hat Jahre lang nicht so viel abbekommen, da sitzt es einfach zu tief, dass er wohl zu häufig Hunger hatte.

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