Obduktion

SunnyundCharly

Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Sa 12. Aug 2017, 16:46

Ich bin gerade total traurig und kann es nicht fassen.

Charly ist ja wieder gesund. Sunny der mit ihm hier her kam, und jetzt 4 Monate alt war,
fing vorgestern mit den gleichen Symptomen an.

Ich war gestern beim Tierarzt und haben auch wieder Abstriche genommen.

Es war absolut identisch mit den Symptomen, Niesen, ein mal gewürgt und dann war er wieder normal drauf. Mega und Trichos waren keine zu sehen, so das wir das wieder eingeschickt haben.

Der TA sagte, es kann was anderes sein, aber sicherlich auch der Keim den Charly hatte.

Der Welli war noch gut drauf und ist gestern noch draussen aus der Voliere gewesen. Heute morgen um 6 hat er gefressen, und ich habe ihm dann, wie besprochen das Baytril gegeben.

Jetzt ist er tot und ich bin fassungslos. Seine Atmung war so schlimm, das ich rum telefoniert habe, da die beiden Tierärzte die vogelkundig sind, nicht erreichbar waren.

Ich habe dann einen Termin in einer Klinik ausgemacht und 10 Minuten bevor ich losfahren wollte ist er gestorben.

Die eigentliche Frage ist, die Tierklinik hat eben am Telefon gesagt, das man für eine Obduktion den Welli ins Gefrierfach legen muss. Ich möchte das eventuell am Montag in die Wege leiten. Das wäre kein Problem ihn solange zu lagern.

Ich dachte immer die dürfen nicht gefroren gewesen sein.

Ich würde ihn ja gerne hier im Garten begraben, aber ich kann nicht verstehen, was innerhalb weniger Stunden so schnell zum Tod geführt hat.

Ich bin total erschüttert, er war erst 4 Monate alt und so ein hübscher Rainbow.
Es tut mir so leid.

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Re: Obduktion

Beitrag von Zifit » Sa 12. Aug 2017, 17:07

Mein herzliches Beileid. Ich würde ihn nur in den Kühlschrank legen.
Liebe Grüße von Alexia mit den Federbällchen Flora, Felia, Kiwi und Dani

SunnyundCharly

Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Sa 12. Aug 2017, 17:13

Danke.

Ich bin unsicher, im Netz steht das wenn man 100% sicher gehen will, das keine verfälschten Ergebnisse rauskommen, man direkt induzieren sollte ohne Kühlung.

Ich habe es erst einmal gemacht bei einem Meerschweinchen, das in der Tierklinik verstarb und da wurde direkt geschaut.

Ich hadere mit mir ihn würdevoll zu begraben. Denn wenn es durch die längere Lagerung zu Fehlergebnissen kommt, ist keinen gedient.

Nur 10 Wochen durfte er hier verbringen. Schade. 4 Monate ist viel zu jung zum sterben.

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Re: Obduktion

Beitrag von carla » Sa 12. Aug 2017, 17:38

Hallo,
Jetzt ist er tot und ich bin fassungslos. Seine Atmung war so schlimm, das ich rum telefoniert habe, da die beiden Tierärzte die vogelkundig sind, nicht erreichbar waren.
wie furchtbar - das tut mir so leid. Was für ein Schock für Dich. :sad: :heftigknuddel:
Die eigentliche Frage ist, die Tierklinik hat eben am Telefon gesagt, das man für eine Obduktion den Welli ins Gefrierfach legen muss. Ich möchte das eventuell am Montag in die Wege leiten. Das wäre kein Problem ihn solange zu lagern.

Ich dachte immer die dürfen nicht gefroren gewesen sein.
ich würde ihn auch nur in den Kühlschrank legen, sofern er am Monatg sofort untersucht werden kann.
Es heißt, im Gefrierschrank werden Keine zerstört und dann sind sie nicht mehr nachweisbar.
Wir haben zwar einen Welli auch schon mal ins Gefrierfach gelegt, weil der Abstand zur Obduktion zu lange war, aber da ging es auch nicht um Keime, sondern darum, ob der Vogel einen Genickbruch oder anderweitige Skelettverletzungen hatte.

Nochmals mein Beileid. 4 Monate alt. Wie schrecklich. :(
Liebe Grüße,

Charlotte+ die vielen Schätzchen in Rüdesheim

Wie wäre es denn mit einem oder mehreren Abgabewellis?
http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=72

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Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Sa 12. Aug 2017, 17:52

Danke für eure Antworten.

Ich hatte vorhin noch mal geantwortet, aber ich weiss nicht ob es wirklich gesendet wurde.

Ich bin total neben der Spur. Ich kann es einfach nicht verstehen, und frage mich gerade ob die Baytrilgabe vielleicht schuld ist.

Er hatte davor auch noch kurz geniesst, aber war gut drauf. Und 3 Stunden danach fing er an nur noch mit offenem Schnabel und pfeifend zu atmen.

Ich dachte das wird nicht gut ausgehen und dennoch wollte ich noch versuchen ihn zu retten.

Es kann dann nicht der Keim von Charly gewesen sein, denke ich mal. Ich weiss es nicht.

Nur 4 Monate ist viel zu früh zum sterben.

Ich hadere mit mir. Ich würde ihn gerne würdevoll begraben. Einmal hatte ich eine Obduktion beim Meerschweinchen das in einer Tierklinik verstarb, das wurde unmittelbar gemacht.

Die sagten es ist immer besser das zu machen, ohne Kühlung.

Die Vorstellung das es vielleicht falsche Ergebnisse bringt, und er nicht begraben wurde,
ist irgendwie auch nicht toll.

Niemals hätte ich gestern gedacht, das Sunny heute verstirbt.

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Re: Obduktion

Beitrag von ela67 » Sa 12. Aug 2017, 17:57

Oh, das ist ja schrecklich ! :(
Ich kann dir über die Lagerung zur Obduktion leider
nichts sagen.
Aber es tut mir wirklich sehr leid, was du da erlebt hast. :troest:
Liebe Grüße, ela, oskar, butschi, toni, Livius, greg, hank(y) und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety und ole ! :fly:
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Re: Obduktion

Beitrag von vögelchen » Sa 12. Aug 2017, 21:39

Das tut mir ganz furchtbar leid... :sad: :troest:
Rainbows sind ja leider (meistens) auch sehr überzüchtet... :( Ich selbst habe jetzt erst vor kurzem ein Pärchen aufgenommen, keine Rainbows, sondern "normale" Wellis. Maja ist mit ihren gerade mal 6 Monaten auch schon sehr leberkrank... :( Das junge Alter ist leider kein Garant (mehr)... :confused: Viele Züchter haben ihre Zuchten auch leider mit Krankheiten durchseucht und züchten trotzdem munter weiter - und in Tierhandlungen weiß man ja meistens sowieso gar nicht woher die Tiere wirklich kommen...

Bei einem solch rasanten Verlauf, obendrein auch noch mit Niesen, sollte man immer auch Chlamydien mit in Betracht ziehen. Frag bitte nochmal in der Tierklinik nach, ob man die ggf. auch noch nachweisen kann, wenn der Welli eingefroren war. Da bin ich mir jetzt gerade nicht ganz sicher. Ansonsten können die Pathologen, oftmals auch schon erfahrene TÄ, sehr vieles allein durch die Zellstrukturen, die sie vorfinden, zuordnen. Parasiten z.B. kann man auf jeden Fall auch nach dem Einfrieren noch direkt feststellen. Nur im Kühlschrank gelagert, gerade eben auch über einen Zeitraum von mehreren Tagen, können leider auch schon andere Prozesse so weit ihren Gang nehmen, dass u.U. manches an den Organen schon so stark verändert ist, dass es nicht mehr wirklich eingeschätzt / diagnostiziert werden kann... :(

Ich habe auch schon mehrere meiner Wellis obduzieren lassen und sollte sie auch einfrieren... :sad: :cry:
Ich habe meine Wellis dann aber wieder bekommen - entweder direkt, oder sie wurden dann in der Klinik auch eingefroren, und ich habe sie dann beim nächsten Besuch wieder mitgenommen.
Du solltest dem TA ganz offen sagen, dass Du Deinen Sunny gerne begraben möchtest. Dafür sollte er Verständnis haben und normalerweise dürfte es kein Problem sein, dass Du ihn wieder bekommst... :daumendrück:
Es tut mir sehr leid, dass der Kleine in einem so jungen Alter schon über die Regenbogenbrücke geflogen ist... :schnief: :heftigknuddel:

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Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » So 13. Aug 2017, 07:48

Ich habe in vielen Jahren schon einige Tiere gehen lassen müssen.

Aber es ist schon sehr traurig, wenn sie so jung sind und das trifft mich sehr.

Ich habe heute Nacht nicht geschlafen. Das hat mich unheimlich beschäftigt.

Vielleicht wäre es anders gekommen wenn er kein Baytril bekommen hätte.
Denn davor war es nicht so schlimm. Aber hätte er keines bekommen, dann würde ich jetzt denken, hätte man es ihm nur gegeben.

Er lag jetzt bei 5 Grad im Kühlschrank. Die Klinik sagte ja, einfrieren. Ich habe es halt anders gehört und gelesen.

Ich weiss nicht ob das dann noch Sinn macht ihn zu induzieren. Denn im Kühlschrank bis morgen, ist vielleicht doch zu "warm". Das wäre vielleicht bei einem Tag noch gegangen.

Im Gefrierfach sind minus 18 Grad.

Ich werde ihn wohl begraben. Ich hätte gerne gewusst was war. Aber es bringt ihn mir nicht wieder.

Schade.Ich hätte ihn gerne noch lange behalten.

SunnyundCharly

Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » So 13. Aug 2017, 08:12

Ich meinte natürlich obduzieren. Beim Tablet wird es automatisch in induzieren geändert.
Man muss es dann selbst wieder verbessern.

Ich habe ihn jetzt ins Gefrierfach getan. Armer Schatz.

Morgen früh mache ich mich schlau ob es noch Sinn macht ihn zu untersuchen.

Er hatte keine entzündete Augen. Was ja oft bei Chlamydien ist.Er ist wohl erstickt. Es war einfach schrecklich.

Er wusste vor lauter Luftnot kann nicht was er machen soll am Ende. Ich hätte ihn auch erlöst, denn ich denke die hätten nichts mehr machen können.

Aber er kam mir zuvor. Diese pfeifende Atmung hatte sogar noch mal aufgehört. Und er hatte den Schnabel wieder zu und hat nochmal geschaukelt.

Da hat ich nochmal Hoffnung das man noch was machen kann.

Ich verstehe es nicht. Vor der Baytrilgabe war er noch munter und hat gefressen.

4 Stunden danach sah es anders aus.Allergische Reaktion ? Er hatte die gleichen Symtome wie Charly. Es ging ihm aber gut dabei. Bis nach der 1. Baytrilgabe.

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, das Baytril sein Tod herbei geführt hat.

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Re: Obduktion

Beitrag von vögelchen » So 13. Aug 2017, 10:43

Do solltest Dir wirklich keinerlei Vorwürfe machen :troest:
Ich glaube nicht, dass das Baytril schuld war, sondern denke, dass Dein Sunny irgendetwas anderes in sich hatte. Und letztlich können wir uns doch auch sowieso nur auf das verlassen und das tun, was uns von den TÄ gesagt wird... Trotzdem eine Frage: Welche Konzentration hatte das Baytril?

Auf Chlamydien kannst Du im Übrigen direkt Charly testen lassen, denn die wären ja dann, auch ohne Ausbruch, sehr wahrscheinlich auch bei ihm nachweisbar.

Die Obduktion solltest Du wirklich machen lassen, denn wenn Sunny an einer Lebererkrankung gestorben ist, was bei der Symptomatik mit der schlimmen Luftnot nicht unwahrscheinlich ist, dann weißt Du zumindest für Dich, dass Du definitiv nichts mehr hättest tun können und auch nichts falsch gemacht hast... :heftigknuddel:

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Re: Obduktion

Beitrag von Zifit » So 13. Aug 2017, 10:55

Ich würde ihn obduzieren lassen. Ich habe neulich meinen Sunny auch obduzieren lassen. Er wurde "nur" gekühlt und am dritten Tag obduziert. Am vierten Tag habe ich das obduzierte Körperchen abgeholt und mir sogar noch einmal angeschaut. Ich wollte die Schachtel eigentlich nicht noch einmal öffnen, aber dann habe ich es doch getan. Ich musste einfach wissen, in welchem Zustand ich meinen Liebling zurückbekommen habe. Ich war sehr positiv überrascht: Mein Sunny war auch am vierten Tag mit "nur" Kühlung und nach der Obduktion äußerlich völlig unversehrt. Ich war dann völlig mit mir im Reinen, ich hatte sogar eine Diagnose und habe das erste Mal in all den Jahren einen Wellensittich völlig beruhigt begraben können.

Deshalb würde ich dir wirklich raten, die Obduktion machen zu lassen.

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Re: Obduktion

Beitrag von Josefine » So 13. Aug 2017, 11:00

Hallo, leider wird durch das Einfrieren unmöglich gemacht, ihn nach dem Auftauen auf Erreger und Keime zu untersuchen, weil die dabei zerstört werden.
Da es dir aber darauf ankam, kannst du dir es nun sparen, ihn zur Obduktion zu schaffen.
In der Klinik haben sie dir einen falschen Hinweis gegeben, dort weiß eben auch nicht jeder alles.

Lieben Gruß
Mareike

SunnyundCharly

Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » So 13. Aug 2017, 11:24

Ob ich mir das "sparen" kann, werde ich morgen früh sehen.

Man hat mich extra noch mal zurück rufen lassen, durch eine Tierärztin, da man das an der Rezeption nicht wusste, und die Dame sagte, nicht Kühlschrank nur einfrieren.

Das Tierärzte vieles nicht wissen habe ich in fast 3O Jahren Tierhaltung zig Fach erlebt.

Aber wenn Sie das noch nicht mal wissen sollten, dann weiss ich es auch nicht.

Er war ja im Kühlschrank, aber hier hiess es dann auch das da Prozesse stattfinden da es nicht so kalt ist, die dann Verfälschungen geben können, habe ich ihn heute morgen noch in das Gefrierfach getan.

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Re: Obduktion

Beitrag von Josefine » So 13. Aug 2017, 12:00

Nach dem Auftauen ist alles "Matsch", ich weiß das aus mehreren Gründen. Eine Freundin hat auch erfahren wollen, woran ihr Matz gestorben ist, aber man kann dann nuur noch visuell beurteilen, also anschauen, ob es organische Veränderungen gibt, Material zur Erregeranzucht kann man nicht mehr entnehmen nicht einmal mehr erkennen.
Ist kein perfektes Beispiel, aber gestorbene Menschen warten auch nur gekühlt auf die Obduktion. Kühlen hilft, verderbliches länger vor dem Verfall zu schützen.

Lieben Gruß
Mareike

SunnyundCharly

Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Mo 14. Aug 2017, 11:40

@vögelchen

Es war die 2,5 % baytril Dosis. bzw. Baytril gibt es ja nicht mehr, der Wirkstoff halt.

Wie es mit Wasser verdünnt wurde wieviel in den Schnabel gegeben wurde darf ich ja nicht posten.

Charly hat es ja super geholfen.

Ich sitze hier und habe immer noch damit zu kämpfen wie jung er war und wie versterben musste.

Ich habe ihn eben begraben. Ich habe noch mit 2 TÄ telefoniert die mir die Telefonnummer von der Vogelpathologie in Giessen gaben.

Da hat man mir gesagt, das man den Welli obduzieren kann auch wenn er gefroren war. Das würde gehen, auch wenn Risse im Gewebe sind durch die Einfrierung.

Wäre aber gut, wenn er heute Vormittag noch hin käme. Das sind immerhin fast 70 km von hier und ich habe vor 18 Uhrz kein Auto hier.

Hier im Umkreis hätte ich es mit dem Taxi gemacht. Aber nicht 70 km und ich muss ja auch 70 km wieder zurück.

Zufriedenstellend ist das Ganze jetzt nicht.

Ich habe es jetzt so entschieden, auch wenn ich jetzt nicht weiss was los war. Selbst wenn ich das dann wüsste, sind 4 Monate viel zu jung gewesen, egal bei welcher Erkrankung.

Aber ich Frage mich, ob es einen Zusammenhang gibt, das man ihm schon am 29.06. das erste Mal den Schnabel kürzen musste und es wir hätten es übermorgen erneut gemacht.

Ich hatte ja eben mit dem TA gesprochen. Er meinte es gäbe Erkrankungen wo das sein kann.
Aber er hätte einige Vögel und auch Wellis die seit Jahren den Schnabel gekürzt bekommen, die topfit sind und glaubt nicht das ein Zusammenhang besteht.

Es ist alles nur rätselraten so.

Ich muss jetzt damit leben, das ich es nicht erfahren werde.

Mir tut es halt sehr leid, das er so jung war. Und er so wenig vom Leben hatte.

Ich weiss nicht ob ich die Wellihaltung weiter mache. Es gibt scheinbar keine gesunden Vögel mehr.

Als ich noch Kind war hatzen wir schon Wellis. Die sind 10 Jahre und älter geworden.

Und heute.

Ich kann das nicht mehr.

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Re: Obduktion

Beitrag von ela67 » Mo 14. Aug 2017, 12:11

Hallo !
Wenn dein Vögelchen so ein Schnabelwachstum hatte,
könnte es durchaus sein, das er ein Leberproblem hatte.
Aber es lässt sich jetzt ja auch nicht mehr feststellen.
Tut auch nichts mehr zu Sache. Es ist traurig :( und tut weh,
das kann ich dir gut nachempfinden.
Ich hoffe du kommst bald wieder etwas zur Ruhe und dann kannst
du immer noch darüber nachdenken, ob du die Welli-Haltung
aufgeben willst.
Es ist ja nicht gesagt, das es dir bei deinem nächsten Welli
genau wieder so ergeht.
Leider sind halt gerade Rainbow´s sehr überzüchtet.
Aber wunderschön sind sie !
Ich hatte selbst zwei und keiner der beiden ist alt geworden.
Einer wurde noch keine 3 Jahre und der andere hatte einen
bösartigen Lebertumor und wurde 4 Jahre und 3 Monate alt.
Also versuche es erst mal zu verdauen, bevor du dich entscheidest.
Es tut mir wirklich sehr leid und ich wünsch´ dir ganz viel Kraft. :troest:
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Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Mo 14. Aug 2017, 12:33

Danke für Deine Worte ela67.

Er hatte aber sonst keine Anzeichen für die Leber.

Keine Verfärbungen, ein super Federkleid.

Der Schnabel war auch nicht deformiert und nicht verfärbt.

Er hatte geniesst und ein mal gewürgt. Dann war er normal wie bei Charly und fit.

Kein Aufplustern, kein schlafen, nichts.

Bis nach der Baytrilgabe. Für mich ist das das Problem.

Wie beim Menschen. Der eine veträgt was der andere nicht.

Ob man das hätte nachweisen können, wenn das Baytril das Problem gewesen wäre.

Für mich scheint das halt so.

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Re: Obduktion

Beitrag von ela67 » Mo 14. Aug 2017, 13:05

Vielleicht hat er wirklich das Baytril nicht vertragen !
Mein Ole hat kein Doxy vertragen.
Er bekam nach der AB Spritze neurologische Ausfälle,
was dann beim Doc in seiner Krankenakte vermerkt war,
das er das AB nicht mehr bekommen darf.
Vielleicht war es so was, aber du solltest dich damit nicht
mehr selbst quälen ! :heftigknuddel:
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Re: Obduktion

Beitrag von vögelchen » Mo 14. Aug 2017, 16:59

SunnyundCharly hat geschrieben:
Mo 14. Aug 2017, 12:33
Ob man das hätte nachweisen können, wenn das Baytril das Problem gewesen wäre.
Nein, das hätte man mit Sicherheit nicht nachweisen können.
SunnyundCharly hat geschrieben:
Mo 14. Aug 2017, 11:40
Wäre aber gut, wenn er heute Vormittag noch hin käme.
Das kann nur etwas mit den organisatorischen Abläufen in der Klinik zu tun gehabt haben, denn nach dem Einfrieren ist es völlig egal wann man da nachschaut, denn da verändert sich ja dann nichts mehr.
Eine Obduktion hätte Dir halt u.U. einfach die Gewissheit einer schweren Lebererkrankung geben können.
SunnyundCharly hat geschrieben:
Mo 14. Aug 2017, 11:40
Aber ich Frage mich, ob es einen Zusammenhang gibt, das man ihm schon am 29.06. das erste Mal den Schnabel kürzen musste und es wir hätten es übermorgen erneut gemacht.
Das schon allein deutet ganz stark auf einen schwerwiegende Lebererkrankung hin, denn ansonsten muss man keinem Welli den Schnabel kürzen - und erst recht nicht einem so jungen...
Es müssen auch nicht immer unbedingt Verfärbungen oder gar Deformationen da sein. Ich selbst habe auch "Leberwellis", denen auch immer wieder der Schnabel gekürzt werden muss, und die auch schon mehrere Jahre, mit Leberunterstützung, munter dabei sind.
Andererseits ist mir meine kleine Frieda im Juni völlig unerwartet an einer furchtbaren Leber auch innerhalb von ein paar Stunden gestorben. :sad: :schnief: Frieda wurde obduziert, weil wir bei dem Verlauf auch so gar nicht richtig wussten, was dahinter steckt. Und da kam eine Leber zum Vorschein, wie sie sie selbst in einer sehr renommierten Vogelklinik nur äußerst selten sehen... :cry:

Du solltest Dir jetzt wirklich keine Vorwürfe mehr machen :troest: Manchmal ist man halt einfach völlig machtlos... :(
Vielleicht solltest Du aber Deinen Charly doch noch auf Chlamydien testen lassen... :hm:
Und noch eine ganz dringliche Bitte: Egal, wie Du Dich in Puncto Wellihaltung entscheidest - lass den kleinen Charly bitte nicht zu lange alleine... ;)

SunnyundCharly

Re: Obduktion

Beitrag von SunnyundCharly » Mo 14. Aug 2017, 17:24

Aber das Niesen und kurze würgen passt nicht zu der Leber oder?

Beide Wellis kamen zusammen vom selben Züchter. Und Charly hatte das Niesen und würgen. Er hatte dann diesen Keim.

Und die gleichen Symptome.

Vielleicht war das unabhängig voneinander. Leber und der Keim.

Oder kann von der Leber auch so was kommen wie Niesen?

Eigentlich ist es ja schon komisch, das bei Sunny die Symptome soviel später waren.
Die letzten Symptome von Charly waren um den 15.07.

Ich kenne mich bei Wellis nicht so aus, ob das so zeitversetzt auftreten kann, wenn Sie beide den Keim in sich hatten. Oder ob Sunny dann früher schon Symptome hätten haben müssen.

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