Spunk hat Kokzidien

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Kexi

Spunk hat Kokzidien

Beitrag von Kexi » Fr 27. Okt 2017, 20:19

Hallo zusammen,

bei meinem 7-jährigen Spunk hat man vor etwa eineinhalb Wochen festgestellt, dass er Kokzidien hat. Ihm wurde Baycox verschrieben. 1ml auf 100ml. Da er wenns hochkommt gerade einmal 3-4 Tropfen am Tag trinkt können wir kaum eine Besserung feststellen.
Er schläft viel und frisst aber zum Glück trotzdem und nagt an der Sepiaschale.

Das Vogelweibchen haben wir separiert, da sie ihn gerne gepiesackt hat und er deshalb kaum gefressen hat und keine Ruhe hatte.

Was kann man noch tun, da offensichtlich das Baycox im Trinkwasser keine große Besserung mit sich bringt?!

Grüße eure Kexi

vögelchen
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Re: Spunk hat Kokzidien

Beitrag von vögelchen » Sa 28. Okt 2017, 00:33

Hallo Kexi,

ich nehme mal an, Du warst bei einem vogelkundigen Tierarzt?
Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn Dein kleiner Spunk direkt (auch) schnabulös behandelt wird, wenn er so wenig trinkt. Ich glaube, meistens wird Baycox sowieso direkt verabreicht - da will ich mich jetzt aber nicht festlegen. Die Frage ist aber auch, warum der Kleine so wenig trinkt... Bekommt er noch Obst / Gemüse / Grünfutter? Das sollte man während einer medikamentösen Behandlung über das Trinkwasser auf jeden Fall während der gesamten Behandlungszeit komplett weg lassen, da die Kleinen zumindest einen Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs sonst schon darüber abdecken - und dann möglichst wenig (oder gar nichts mehr) trinken, wenn das Wasser durch die Medis anders / komisch schmeckt.
Gute Besserung für Deinen kleinen Spunk! :daumendrück:

Gast

Re: Spunk hat Kokzidien

Beitrag von Gast » Sa 28. Okt 2017, 19:51

Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort :)

Wir werden gleich am Montag den Tierarzt nochmals kontaktieren. Sind uns auch nicht so sicher, ob der Tierarzt so vogelkundig ist. Man findet ja leider auch eher selten gute Tierärzte, die es verstehen Vögel zu behandeln.

Hoffentlich wird alles gut.

Grüße Kexi

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TheSaint
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Re: Spunk hat Kokzidien

Beitrag von TheSaint » Sa 28. Okt 2017, 20:51

Ach doch, die kann man schon recht leicht finden. Entweder durch die Zusatzbezeichnung "Zier-, Zoo- und Wildvögel" oder durch Erfahrungen von Haltern. Bitte such dir daher unbedingt einen wirklich vogelkundigen Tierarzt von dieser Liste hier (nach Postleitzahlenbereichen geordnet): http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=232

Im Zweifel kann es zwar sein, dass du dann ein bisschen länger unterwegs bist (das ist für die Vögel auch NICHT anstrengender, was man sich gern einredet), aber nur ein Spezialist kann deinem Vögelchen wirklich gezielt helfen. Ein normaler Kleintierarzt hat dafür schlicht nicht die nötige Ausbildung und Erfahrung und behandelt in der Regel eher "auf Verdacht", als anhand konkreter fachkundiger Diagnosen. Gute Besserung! :)

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