Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

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FranziskaKenza

Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von FranziskaKenza » Di 20. Mär 2018, 09:33

Hallo,
Hallo,
habe leider eine schlimme Verdickung anderhalb Zentimeter am Bürzel meiner Henne (6 Jahre) entdeckt
unser Haus und Hoftierarzt (keine große Ahnung von Vögeln) hat gemeint dass es auf jeden Fall turmorös ist und er den Vogel einschläfern würde.

Der Vogel ist bisher unauffällig, frisst, spielt, etc.
Nun ist die Frage dem nicht zahmen Vogel das einfangen und die fahrt bei der Kälte zuzumutzen und ggf. Schmerzen, Narkose etc. oder ihn so weiterleben zu lassen.

1. Frage gibt es Erfahrungen über Lebensqualität/dauer mit so einem Geschwür oder wie sind die Erfahrungen bei OPs (und Nachsorge-aufkratzen etc.)?

2. Suche ich trotzdem dringend (ich habe kein Auto) einen vogelkundigen Tierarzt der sich eine Narkose und OP beim Wellensittich zutrauen würde
ich bin in 92727 und besitze kein Auto.
google hat ausgespuckt mehrere adressen nähe erlangen (Schramm, Leitenstorfer, karbe), evtl. Tierklinik Regensburg
allerdings dazu auch sehr viele schlechte negative rezensionen

da im web aber auch viele trolle unterwegs sind hoffe ich hier auf eine gute Adresse/hilfe/empgehlung von euch


münchen, Augsburg, .. wäre alles definitiv zu weit und nicht machbar

Falke
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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von Falke » Di 20. Mär 2018, 15:48

Franziska Kenza
Vogel nicht einschläfern ,wir haben im Raum Fürth einen VK Ta ,sowas wird mit Tarantelgift(Theranecron) behandelt.
Wir bringen auf diese Art alle Vögel durch.
Wenn alle Stricke reissen dann holen wir den Vogel zwecks Weiterbehandlung zu uns. Ist kein Problem.
Schreibe mir eine PN mit deiner Adresse wo du genau bist, auch Tel. weil das sofort behandelt werden muß.
Dies ist ein sehr ehrliches Angebot. Standort ist Stein bei Nürnberg
Gruß Falke

ela67
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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von ela67 » Di 20. Mär 2018, 16:20

Hallo !
Ist eine OP nicht mehr machbar, kann man immer noch
mit dem oben genannten Tarantula behandeln.
Aber erst mal einen auf Vögel spezialisierten
Doktor aufsuchen und sich die Möglichkeiten
erörtern lassen.
Auf keinen Fall ist einschläfern eine Option,
wenn es dem Welli sichtlich gut geht und er
noch Lebensfreude hat.
Alles Gute und viel Glück für euch ! :klee:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg, hank(y) und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole und butschi ! :fly:
Vögel können fliegen, weil sie völliges Vertrauen haben (James M. Barrie)

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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von Sabine » Di 20. Mär 2018, 16:32

Meiner Henne Snowy wurde letztes Jahr erfolgreich ein Bürzeldrüsentumor entfernt. Bei der Untersuchung des entnommenen Tumors war es klar, daß es ein Karzinom war. Ich habe meine TÄ auf Tarantula angesprochen. Sie hat dann ehrlich zugegeben, daß sie davon keine Ahnung hat und mir da nicht weiter helfen kann.

Bisher kam der Tumor zum guten Glück nicht zurück und ich hoffe auch, daß es so bleibt. :daumendrück: :daumendrück:

Wenn ich so was noch mal habe, würde ich dem Tier, nach der letzten Erfahrung, eine Halskrause anlegen lassen. Denn die Gefahr, daß an der Wunde herum gepickt wird, ist ja schon da.

Geh also auf jeden Fall zu einem vogelkundigen Tierarzt. Nur er kann es am besten beurteilen. Der Tumor muss ja nicht bösartig sein.

Alles Liebe und Gute für die Kleine :daumendrück: :daumendrück:
Sabine mit Snowy,Bonny,Pucki,Rudi,Camilla,Kiki,Nemo,Jack,Betty,Tom,Mini,Erbse,Amon+Copito
Fiffi,Speedy,Fuzzy,Mucki,Pünktchen,Flocke,Paul,Kim,Jimmy,Putzi,Susi,Lucky,Pitti,Tweety,Julchen, Bobbylein,Chaplin,Leo,Sunny,Bobby,Lilli.Nicki,Jerry,Maya,Sissi,Frodo,Balu,Pepe,Lemon+Luna für immer im Herzen

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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von vögelchen » Di 20. Mär 2018, 19:53

Bei meinem Maik wurde voriges Jahr auch die Bürzeldrüse wegen eines Tumors entfernt. Ich habe keine Histologie machen lassen, da das Ergebnis keinerlei therapeutische Konsequenzen gehabt hätte und mich damit so gesehen nur unnötig noch zusätzlich Geld gekostet hätte. Von Tarantula hält mein TA in solchen Fällen gar nichts, da er damit, seit es das nur noch in homöopathischen Verdünnungen gibt, keinerlei Erfolge mehr hatte - im Gegensatz zu früher, als es Tarantula noch direkt als Wirkstoff gab... Ich würde da keine Experimente wagen, denn dann kann es auf einmal ganz schnell zu spät sein...
Ich würde an Deiner Stelle schnellstens einen vk TA aufsuchen, denn wenn ein solcher Tumor noch rein äußerlich ist, dann ist eine solche OP für einen erfahrenen TA eigentlich keine große Sache. Wenn der Tumor aber durch die Federfollikel erst nach innen durchgebrochen ist, dann ist das Schicksal des Wellis besiegelt - und das geht mit sehr starken Schmerzen und Quälerei einher, wenn man den Vogel dann nicht erlösen lässt.

Ich bezweifle aber auch, dass ein nicht vk TA es wirklich beurteilen kann, ob so eine Verdickung am Bürzel ein Tumor ist, denn auch eine verstopfte Bürzeldrüse oder eine Federbalgzyste können recht große Ausmaße annehmen - aber auch da ist unbedingt eine möglichst schnelle kompetente tierärztliche Behandlung notwendig!
Unsere Liste mit vk TÄ findest Du hier: viewforum.php?f=232
Alles Gute! :daumendrück:

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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von Steffi-Lotte » Mi 21. Mär 2018, 08:40

Hallo Franziska,

bei dir geht es ja momentan um zwei Probleme: kein vk TA und eine akute Erkrankung.

Zum ersten Problem: meiner Meinung nach ist es die Grundlage jeder Tierhaltung, einen kompetenten TA an der Hand zu haben, der im Ernstfall schnell und gut helfen kann. Du solltest also - unabhängig von der jetzigen Lage - auch das TA-Problem für die Zukunft so lösen, dass du jederzeit einen vogelkundigen TA erreichen kannst. Sei es über öffentliche Verkehrsmittel, Verwandte oder Freunde. Wenn das nicht möglich ist, solltest du überlegen, ob eine Vogelhaltung dann überhaupt sinnvoll ist.
Auf der verlinkten Liste findest du vk TAs, da ist sicherlich auch einer für dich erreichbar. Nur ein wirklich vogelkundiger Tierarzt kann eine Erkrankung richtig diagnostizieren und dann auch die passende Behandlung einleiten.

Zum zweiten Problem: ich hatte auch schon einen Welli, der mit der Bürzeldrüse Probleme hatte. Wie Michaela auch schon schrieb, kann es sich auch nur um eine Verstopfung und/oder Entzündung handeln, es muss nicht gleich ein Tumor sein. Meine Henne hatte aber einen richtigen Tumor, der erfolgreich entfernt wurde, aber nach einigen Monaten wieder kam. Bei der nächsten Entfernung wurde das Gewebe noch großzügiger entfernt, so dass der Tumor tatsächlich nicht wieder kam. Die OP war auch tatsächlich keine große Sache, ich konnte den Welli am gleichen Tag wieder mitnehmen, es wurde auch nicht an der Wunde geknabbert.
Einschläfern ist also auch in meinem Fall keine Option gewesen. Wichtig ist aber, dass man handelt, denn sonst vergrößert es sich in der Regel immer mehr oder aus einer Entzündung wird doch noch eine Gewebeveränderung.
Liebe Grüße von Steffi
mit Hugo, Lilly, Luna, Leo, Marie und Krümel

*Lerne den VWFD kennen*
*Du suchst einen Welli? Gib' doch einem Abgabetier ein neues Zuhause!*

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Re: Bürzeldrüsentumor, Entfernung? VK TA?

Beitrag von Falke » Mi 21. Mär 2018, 11:55

Hallo Franziska
Angebot: Wir würden deinen Wellensittich in unseren Schwarm aufnehmen.
Unser Standort ist Stein bei Nürnberg. Wir haben eine sehr lange Erfahrung in der Haltung von Wellensittichen.
Natürlich holen wir den Wellensittich persönlich ab.
Unser VK Ta. wird dann die fachliche Diagnose treffen für die Behandlung. So etwas hatten wir schon ein paar mal.
Natürlich würden wir dich informieren.
Wenn es Dich anspricht dann melde Dich- denke mal die Entscheidung wäre für Dich optimal .
Gruß Falke

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