Mein blinder Bambam

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Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Do 26. Jul 2018, 11:22

Mich würde hier einmal eure Meinung interessieren.


Bambam zog im letzten Sommer mit seiner Partnerin Pebbles bei mir ein.
Ich erhielt ihn als flugunfähig - nicht als blind. Er sieht aber nur leichte Lichtreflexe. Mehr nicht...
War für mich natürlich ein Schock. Meine Renner haben 24 Stunden "Freigang" - ein Kletterparadies. Wie sollte er sich zurechtfinden?

Am Ende richtete ich die Madeira Double für ihn ein.
Ein Tor blieb verschlossen, dort hatte ich Futter und Wasser für ihn. Einige Sitzbretter und durch Äste direkte Wege von Brett zu brett. Das andere Tor blieb für die Besucherwellis offen. Da er das Tor ja nicht sah und es so weit weg war von Futter und Wasser, lief er auch nie in die Richtung.
Das lief wirklich gut.

Pebbles verließ Bambam direkt nach dem Einzug und erkundete die große weite Welt (typisch Frau), doch er bekam vom Rest regelmäßig Besuch und fand tatsächlich eine neue Frau!
Sie kümmerte sich unglaublich gut um ihn.

Dann brachen im Frühjahr die Megas bei Bambam aus und Cersei (seine Frau) verließ ihn :(
Wir kämpften über Wochen gegen die Megas und als wir es geschafft hatten, wurde Bambam plötzlich nicht mehr vom Schwarm besucht. Wenn er auf einem Ast saß, dann hackten sie ihn teilweise bis er runter fiel und am Ende saß er nur noch auf dem Boden...

Ich hab ihn nun in einer Madeira Montana sitzen und hatte ihm einen neuen Partnervogel geholt... der Plan ging auf, sie LIEBTEN sich. Doch dann starb Murmel nach 2,5 Wochen :sad: :cry:

Bambam blieb wieder alleine zurück.

Nun ist Tabaluga zu ihm gezogen. Wieder ein neuer Renner für Bambam.
Das Problem ist: Bambam sieht ja nunmal nichts. Der andere Vogel muss den ersten Schritt machen.
Tabaluga ist erst seit etwas über eine Woche hier, von daher muss ich dem ganzen Zeit geben, aber bisher macht er keinerlei Anzeichen sich mal zu Bambam zu setzen. Viel mehr kommuniziert er mit den anderen Rennern.

Nun zieht bald wieder ein neuer Renner ein und ich überlege - was tue ich. Ihn erstmal zu Bambam und Tabaluga setzen? Tabaluga raus und den neuen rein?

Meint ihr, es macht Sinn es (irgendwann) zu versuchen, Bambam auch wieder in den Schwarm zu integrieren??

Bambam (links) mit seiner Exfrau Cersei
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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Ringeltaube » Do 26. Jul 2018, 13:37

Ich würde Tabaluga raus nehmen und den Neuen reinsetzen.
Ich finde, wenn er Bambam nicht mag, sollte man Tabaluga nicht "zwingen", dann hat man ja gleich zwei unglückliche Vögel...

Vielleicht stimmt ja die Chemie mit dem Neuen, das wäre natürlich schön für Bambam!

Ich hatte auch einen fast blinden Vogel, der sich aber zum Glück so gut auskannte, dass er trotzdem weiter geflogen ist! Ich war öfter schier dem Herzinfarkt nahe, aber er hat tatsächlich in 95% der Fälle sein Ziel getroffen, ganz erstaunlich! :glotz:

Er war, solange er zu den anderen hin konnte, sehr gut integriert. Kurz vor seinem Tod, als er dann wirklich mehr an einer Stelle blieb, sind dann leider auch die sozialen Kontakte zurück gegangen, das hat mir für ihn sehr leid getan, aber wie die Vögel selbst das empfinden, wissen wir ja nicht.
Vielleicht wollte er auch seine Ruhe haben, das weiß man ja auch nicht...

Ein blinder Vogel ist einfach extremst eingeschränkt, viel stärker, als einer, der "bloß" nicht fliegen kann, aber das weißt Du ja selbst am allerbesten.

Ich denke aber, dass auch die blinden Vögel ganz genau wissen, dass die anderen da sind und dass sie auch eine Art Geborgenheit durch die Anwesenheit des Schwarms verspüren.
Aber wenn man selbst so gar nichts mehr machen kann, im Gegensatz zu Menschen können Vögel ja keinerlei Hilfsmittel verwenden, ist das Leben schon sehr eintönig... Das tut mir sehr leid für Deinen Bambam.
Vielleicht tut sich ja noch etwas und die Chemie stimmt zwischen ihm und dem Neuankömmling, das wünsche ich sehr und halte die Daumen! :daumendrück: :klee:
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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von loriline » Do 26. Jul 2018, 14:04

Hallo,

also wenn zwischen Tabaluga und Bambam die Chemie nicht stimmt, würde ich Tabaluga auch zu den anderen "entlassen" Vielleicht hast Du ja mit Paulchen dann einen Partner für Bambam. Mir geht da gerade so durch den Kopf: Vielleicht kann Bambam sich auch nur mit einer Henne arrangieren :ideegirl:
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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Do 26. Jul 2018, 14:32

Nun, nach gerade mal einer Woche möchte ich noch nicht sagen "die Chemie stimmt nicht".
Bei meinem Chucky und Kiwi damals dauerte es beinahe 4 Wochen bis sie sich näher kamen.
Das ist ja von Vogel zu Vogel individuel.

Leiden tut der kleene Tabaluga nicht =) und ich hab sie ja auch nicht 24 Stunden im Blick und kann so nicht zu 100 % sagen, ob es Annäherungen gab. Von daher möchte ich dem ganzen schon noch weiter eine Chance geben. Zumal Paulchen halt noch kommt und ich Bambam nicht schon wieder ganz alleine da sitzen lassen möchte.

Seine letzte Liebe war ein Hahn. Der Murmel. Ein ganz drolliges Kerlchen, dass Bambam von oben bis unten durch kraulte. Da ist man beim zuschauen bald dahin geschmolzen, lach.

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Mo 30. Jul 2018, 09:44

Ich habe Tabaluga gestern zu meinem restlichen Schwarm gesetzt.
Die Chemie stimmte leider nicht und auch wenn die beiden sehr friedlich waren - es bringt ja keinem von beiden etwas, wenn Sie zusammen einsam da sitzen.

Die restlichen Renner haben Tabaluga wunderbar aufgenommen und der kleine Mannn flitzt bereits neugierig durch den Außenbereich!
Wirklich wunderbar mit anzusehen.

Nur mein armer Bambam sitzt nun wieder alleine da :-(

Ob Paulchen nun einzieht ist nicht mehr so gewiss, denn der kleine Schatz scheint sich auf der Pflegestelle gerade zu verlieben und das möchte ich nun auch nicht auseinanderreißen.

Also heißt es nun wieder Augen auf bei der Partnersuche für Bambam...

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von loriline » Mo 30. Jul 2018, 12:13

Das ist ja echt schade :confused: Aber solche Sachen kann man nicht erzwingen. Könntest Du Bambam nicht wenigstens zeitweise (wenn Du da bist) zu den anderen setzen :hm:
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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Mo 30. Jul 2018, 13:03

Das wäre leider viel zu verrwirrend für den kleinen. Er müsste sich ja andauernd umorientieren. Er sieht ja nunmal nichts. Und wird dann einfach ständig in eine neue Umgebung gesetzt =(

Es ist so traurig. Ich habe eben ernsthaft überlegt für ihn einen Minischwarm zu eröffnen. Zweite Madeira Double kaufen und 3 weitere Renner und sie zusammen zu setzen...

Aber mein Schwarm ist jetzt schon so groß wie ich ihn nie haben wollte, lach. Und im Hinblick darauf, dass ich nächstes Jahr umziehen möchte, wird es dann nur immer schwerer, je mehr Renner ich habe.
Habe ja jetz schon 13.

Schwierig...

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Ringeltaube » Mo 30. Jul 2018, 13:59

Das ist wirklich ein Dilemma...

Ich würde es aber auch so machen wie Du und Bambam nicht umsetzen, es ist sehr wertvoll für ihn, dass er sich in seiner Umgebung auskennt, anderes würde ihn sicher sehr verunsichern und stressen.

Das ist bei blinden Vögeln leider öfter so, wenn sie nicht verpartnert sind, sitzen sie eben alleine da und rühren sich natürlich viel weniger, und damit werden sie auch für die anderen Schwarmmitglieder uninteressanter.

Das war bei Dexti auch so; solange er noch viel zu den anderen hin konnte, war er voll integriert, aber als er wirklich fast ganz blind war und mehr an einem Ort festsaß, schien er mir etwas vereinsamt, das hat mir für ihn sehr leid getan... :sad:

Aber die Vögel spüren natürlich auch die Gegenwart der anderen und das Gezwitscher und die leisen Geräusche und wissen natürlich genau, dass sie nicht alleine sind, das tut ihnen sicher gut tut und gibt auch Sicherheit!

Sie reagieren halt nicht mehr so deutlich mit Körperbewegungen, sie horchen halt mehr.

Vielleicht erscheinen uns blinde Vögel auch als einsamer, als sie selbst es empfinden,, weil sie sich natürlich nicht viel bewegen, das sieht man ja auch bei blinden Menschen, dass ihre Körpersprache etwas steif und unbeweglich wirkt, weil sie sich nicht zu etwas hin drehen, was sie ansehen wollen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Bambam einfach froh ist, seine Umgebung zu kennen, genau zu wissen, wo er sein Futter und Wasser findet und seinen Lieblingssitzplatz zum Sitzen und dass er weiß, das die anderen da sind. Das ist doch auch eine Form von Geborgenheit, und er freut sich sicher auch, Deine Stimme zu hören; er kennt Dich doch und weiß genau, dass Du ihn liebevoll versorgst und dass er da, wo er jetzt ist, in Sicherheit ist. Das trägt sicher dazu bei, dass er sich so gut fühlt, wie es unter diesen Umständen möglich ist, und das ist doch auch sehr viel wert! :klee:
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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von ela67 » Mo 30. Jul 2018, 15:39

Anette ( Ringeltaube ) hat es schon gut beschrieben. :passtgirl:
Genau so sehe ich das auch, mit dem kleinen Bambam !
Und wer weiß, :oehm: vielleicht findet sich ja doch noch ein Partner für den Schatz Bambam. :lovestory:
Nur nicht aufgeben ! :daumendrück: :troest: :kniefall:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
Vögel können fliegen, weil sie völliges Vertrauen haben (James M. Barrie)

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Mo 30. Jul 2018, 16:08

Nein, aufgegeben wird nicht!

Und es stimmt voll und ganz. Bambam ist natürlich kein aktiver Vogel.
Er sitzt meistens den ganzen Tag an der selben Stelle, klettert dann zum Futter, trinken und dann geht es wieder zurück.
Von daher ist er für die anderen was das angeht absolut uninteressant! Die anderen klettern ja wie die Weltmeister.
Aber Bambam ist ein ganz toller Geschichtenerzähler. Das genießt er total und da ist es ihm auch vollkommen egal, dass er in einem anderen Käfig sitzt - er erzählt stolz seine Geschichten weiter und unterhält so den ganzen Schwarm =)

Was das angeht ist er absolut nicht einsam.

Es war nur so schön anzusehen wie seine beiden vorherigen Partner ihn umsorgten. Und ihn nun so alleine da sitzen zu sehen ist traurig.
Aber man kann nunmal nichts erzwingen.

Für ihn ist es unter vielen Sittichen sowieso schwierig. Bambam reagiert inzwischen z.B unglaublich abwehrend gegen Berührungen.
Einfach aus dem Grund (das konnte ich beobachten), weil er - blind wie er ist - sehr oft in eine Richtung lief und gegen einen anderen Renner stieß. Und die Reaktionen waren immer die Selben: er wurde gehackt.
Und Bambams einzige Waffe ist dann, ganz laut zu schreien.
Er kann nicht zurück hacken, da er sie nicht sieht. Also schimpft er wie ein Rohrspatz.

Durch die Megas wiege ich ihn nun natürlich immer regelmäßig. Ich versuche mich immer anzukündigen, indem ich mit ihm spreche und er weiß dass ich da bin, aber greife ich ihn mir dann, wird geschrieen wie am Spieß.

Das ist auch mit ein Grund, wieso ich denke, ein einzelner Partner für ihn wäre schöner. Natürlich wäre es traumhaft ihn wieder bei den anderen zu sehen ... aber irgendwie glaube ich, ist das nichts mehr für das Dickerchen (er hat Stolze 49 Gramm, hihi. Aber das ist halt das einzige was er mit Freude tun kann: Essen).

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Marika02 » So 19. Aug 2018, 22:22

Letztendlich muss sich sowas entwickeln oder eben nicht. Erzwingen kann man nichts, allerdings kannst du es immer mal wieder ausprobieren

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Do 18. Okt 2018, 05:29

Guten Morgen!

Inzwischen hat sich die Situation so verändert, dass Bambam keinen Partner mehr braucht!
Der Beitrag kann also geschlossen werden.
Danke ihr Lieben!!

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Lucky Mona » Do 18. Okt 2018, 06:31

Wie geht es ihm denn? Hat sich etwas neues ergeben? :loving:
Hab es leider erst jetzt hier gelesen.
:fly: :fly:

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Düsburger Rennwellis » Fr 19. Okt 2018, 07:41

Aktuell sitzt Bambam mit meiner totkranken Henne Kiwi gemeinsam im Käfig.
Für ihn macht es aber keinen Unterschied, ob er einen Partnervogel da hat oder nicht.

Bambam hat scheinbar zu viel erlebt, als dass er Nähe noch zulässt. Jede Berührung anderer Wellis sieht er als Angriff. Er fängt an zu meckern und kreischen und klettert wie wild durch den Käfig.
Ich hatte seinen Käfig zwischenzeitlich geöffnet, so dass er wieder Besuch bekomme konnte.

Es gibt zwei Wellis, die ihn auch gerne besuchen - das wäre die Totkranke Kiwi, die schon immer selber ein Welli war, der keinen Partner sucht und einfach nur die Anwesenheit genießt - und mein Senior Chucky, der scheinbar auch Bambams ruhe genießt.

Die anderen suchen aboslut nicht seine Nähe - oder sie ärgern ihn.
Vorne weg Bambams Exfrau Pebbles.
Sie klettert gerne zu ihm und hackt ihn dann.
Auch ein Hahn und eine weitere Henne tun dies ab und an.
Deshalb werde ich Bambam auch weiterhin alleine halten.
Der Käfig steht ja direkt im Bereich der anderen Vögel - diese können fröhlich darauf herumklettern und auch mit Bambam reden - kommen aber nicht an ihn dran!
Für Bambams Nerven wird dies das Beste sein.

Ich ziehe dieses Jahr noch um.

Der Pla n für das neue Wellizimmer sieht vor, das die restlichen Renner außschließlich nur noch in einem Außenbereich leben. Bambam wird dann die komplette Madeira Double für sich eingerichtet bekommen. Sein aktueller Käfig wird dann wieder das, was er vorher war: ein Krankenkäfig.

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Re: Mein blinder Bambam

Beitrag von Lucky Mona » Sa 24. Nov 2018, 20:10

Hallo ihr Lieben,
wie geht es denn dem kleinen Bambam?
Ist er wieder etwas fröhlicher?
:fly: :fly:

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