Lebertumor bei Smokeybear

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Cleo
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Lebertumor bei Smokeybear

Beitrag von Cleo » Mi 5. Dez 2018, 10:01

Smokeybear hat einen Lebertumor, er wurde gestern geröntgt. Der Tumor ist schon recht groß, füllt den Unterbauch ziemlich aus. Er bekommt derzeit Metacam und es geht ihm noch sehr gut, er fliegt und zwitschert und frisst gut. Die TÄ meinte, wenn er nicht mehr frisst, soll ich zum Erlösen kommen. Woran könnte ich noch erkennen, dass die Zeit gekommen ist? Momentan ist er echt fidel, konnte es nicht übers Herz bringen, ihn gestern schon einzuschläfern. Seine Henne Irish wird sehr trauern um ihn.
Es wurde gesagt, die Luftsäcke sind ziemlich dicht, die Beine könnten versagen, er könnte einfach tot umfallen. Habe Angst, dass erst noch etwas Schlimmes passiert, bevor ich ihn erlöse. Einfach tot umfallen wärre natürlich für ihn das Beste. Wer hat Erfahrungen mit Lebertumoren und deren Verlauf?
Grüsslis
Sabine mit Pieselmaus/Charlie ,Romeo/Millie und Smokeybear/Irish.

ela67
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Re: Lebertumor bei Smokeybear

Beitrag von ela67 » Mi 5. Dez 2018, 12:15

Hallo Sabine ! :troest:
Das tut mir leid, :( das dein Smokeybear so eine schreckliche Diagnose bekommen hat.
Ich hatte auch einen Welli mit einem großem Lebertumor, wo auch schon ziemlich auf
die Luftsäcke drückte. Als der Vogeldoc das Röntgenbild sah, gab er ihm maximal noch 4-6
Wochen zu leben. Aber er schaffte ganze 8 Monate. Wunderbare und glückliche Monate
für ihn. Er hatte sich verliebt und es ging ihm gut. An ein oder dem anderen Tag hatte
er auch mal einen Durchhänger, aber die meiste Zeit war er recht fidel.
Ich habe ihn mit Tarantula behandelt. Ihm spezielles Leberkurfutter gefüttert. Hepavet für die
Leber ins Trinkwasser getan und ihm Globuli zur Leberunterstützung auch mit ins Trinkwasser
gegeben. Und GsD hatte ich das Glück, das ich ihn nicht einschläfern lassen musste.
Er ging an einem Freitagabend noch mit seinen Freunden essen und kam dann nicht
mehr vom Volierenboden nach oben. Ich nahm ihn dann aus der Voliere.
Er lag an dem Abend ganz friedlich auf meinen Beinen und steckte sein Köpfchen unter
das Gefieder und schlief und atmete ganz ruhig. Er wurde schwächer und schlief in dieser Nacht
für immer ein. :schnief:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
Vögel können fliegen, weil sie völliges Vertrauen haben (James M. Barrie)

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Re: Lebertumor bei Smokeybear

Beitrag von vögelchen » Mi 5. Dez 2018, 16:11

Liebe Sabine,
Deine Sorgen, Fragen und Nöte angesichts dieser Diagnose kann ich sehr gut verstehen... :troest:
Leider kann man da keine Standardantwort geben, und Deine TÄ hat Dich ja auch schon gut informiert. Wegen welcher Symptomatik bist Du denn mit Smokeybear überhaupt zum TA gegangen? Ich frage deshalb, weil er Metacam bekommt. Ich finde das super, wenn Ihr den Eindruck habt, dass er Schmerzen hat. Bei diesen Erkrankungen ist aber auch (fast) immer Wasser in der Lunge, bedingt durch den Leberrückstau - und dann bräuchte der Kleine unbedingt (auch) etwas zum Entwässern. Meine Erfahrung ist, dass es den Kleinen dann oft doch deutl. besser geht, weil sie halt einfach wieder besser Luft bekommen - und das zusätzliche "Volumen" in dem kleinen Körperchen wird durch die Entwässerung auch verringert.
Gibst Du denn auch irgendetwas zur Leberunterstützung, wie z.B. Alamin (Aminosäuren), Vit.B + K-Komplex, Mariendistel? Das finde ich schon sehr wichtig, und außerdem kannst Du, wie Ela ja auch schon schrieb, auch noch zusätzlich(!) homöopathisch unterstützen.

Den weiteren Krankheitsverlauf kann man leider überhaupt nicht voraussagen. Manche Wellis leben mit dieser Diagnose noch ein paar Tage, manche ein paar Wochen und andere wirklich auch noch Monate. Ich persönlich würde einen Welli, bei dem diese Diagnose gesichert ist, dann erlösen lassen, wenn ich sehe, dass der Leidensweg beginnt... Aber wann ist dieser Zeitpunkt? Wahrscheinlich schon, bevor wie es sehen... Wenn der Welli fast nur noch schläft, mit gekrümmtem Rücken da sitzt, die kleinen, sonst so munteren Augen nur noch müde wirken, das Gewicht langsam aber sicher (oder auch manchmal ganz rapide) weniger wird - spätestens dann ist es für mich an der Zeit, die letzte, so unendlich schwere Entscheidung zu treffen... Auch wenn die Kleinen bei solchen Erkrankungen anfangen zu spucken und / oder neurologische Auffälligkeiten zeigen, sind das untrügliche Zeichen dafür, dass sie inzwischen sehr leiden. Da es bei Tumorerkrankungen dann definitiv auch keinerlei Hoffnung auf Besserung oder gar Heilung gibt, bin ich der Meinung, dass man sie dann erlösen lassen sollte... :sad:
Realistisch betrachtet geht der Wunsch, dass ein kranker Welli irgendwann einfach tot umfällt, oder friedlich einschläft, leider nur sehr selten in Erfüllung... :(
Ich wünsche Deinem Smokeybear noch eine möglichst lange, aber vor allem gute Zeit! :daumendrück:

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Re: Lebertumor bei Smokeybear

Beitrag von Cleo » Mi 5. Dez 2018, 19:20

Ich bin mit ihm zum TA, weil ich die Schwellung im Unterbauch gefühlt habe.Daher bekam er auch Metacam,das ich immer zuhause habe.Er bekommt wie alle Wellis Hepar.comp und Coenzyme.comp.im täglichen Wecchsel.Dadurch hat sich bei meinem Romeo vor 4Jahren ein Tumor total zurück gebildet.Nee,ist keinWasser in der Lunge,er ist auch topfit und fliegt viel. Danke für deine Antwort,ich hoffe,ich finde den richtigen Zeitpunkt,er soll nicht leiden.Die yTÄ meinte,wenn er nicht mehr frisst und sich absondert.
Grüsslis
Sabine mit Pieselmaus/Charlie ,Romeo/Millie und Smokeybear/Irish.

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