Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

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Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von timilu » Sa 13. Jan 2018, 22:01

Mir fällt auf, das Rosalie irgendwie schlechter sehen muss. Es fällt ihr schwerer sich nach unten in den Käfig zu orientieren (wenn sie rein soll) und landet auch in den oberen Etagen recht unsicher.
Heute konnte ich sie mit der Hand vom Käfigdach pflücken, weil sie meine Hand einfach nicht gesehen hat.
Erst bei Berührung hat sie reagiert.
Gibt es den grauen Star bei Wellis auch? Oder erblindet sie komplett?
Sie hat keinen Irisring und ihre Äuglein sind ganz schwarz.
Wie kann ich das feststellen? Zum TA möchte ich sie nicht bringen.
Ich weiß auch nicht wie alt sie ist, da sie ein Fundtier aus dem Tierheim ist.
Hat jemand schon mal ähnliches bei einem Welli beobachtet?
Viele Grüße, timilu :fly:
und die Welligang Maxl, Lizzy, Robby, Gustav, Martha-Lotta, Ole, Polly, Jakob, Sirius, Rosalie und Flocke!

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von TheSaint » Sa 13. Jan 2018, 22:19

Würde ich beim Tierarzt abklären lassen. Und ja, gibt es:
http://www.birds-online.de/gesundheit/g ... erstar.htm

Ich hab aktuell auch zwei Schlechtseher. Einer, der ganz plötzlich in einem Äuglein anscheinend ein Katarakt bekommen hat, aber auch schon fast 14 Jahre alt ist.

Und einen Dreijährigen, der neulich nach Weihnachten auch auf einmal ganz schlecht sehen konnte, allerdings auf beiden Augen. Da ist keine graue Verschleierung zu erkennen, aber man merkt, dass er teilweise schlecht bis nichts sieht. Die Tierärztin hat gemeint, dass er vielleicht irgendwo dagegengeflogen ist, ohne dass man es mitbekommen hat, und ob es wieder besser würde, ließe sich nicht sagen. Sie hätte mal eine Eule gehabt, die in einem ähnlichen Fall erst nach fünf, sechs Wochen wieder etwas sehen konnte.

Fliegen und Klettern in gewohnter Umgebung geht zwar, aber primär, wenn es sehr hell ist. An manchen Tagen denke ich, er sieht wieder besser, an anderen Tagen dann doch wieder nicht. Von daher muss ich da wohl wirklich einfach abwarten.

Generell ist die Blindheit oder schlechte Sicht für die meisten Vögel kein allzu großes Problem, solange man an der Zimmer- und Voliereneinrichtung nichts ändert. Dann können sie sich aus der Erinnerung heraus und anhand von Geräuschen orientieren.

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von vögelchen » Sa 13. Jan 2018, 22:51

timilu hat geschrieben:
Sa 13. Jan 2018, 22:01
Zum TA möchte ich sie nicht bringen.
Warum nicht? Es gibt durchaus auch beim Welli Augenerkrankungen / Infektionen, die man, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert werden, u.U. sogar gut behandeln kann. Und eine Diagnose kann nun mal nur ein TA stellen... Und jede Selbstbehandlung am Auge kann fatale Folgen haben!

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Josefine » Sa 13. Jan 2018, 23:33

Hallo Timilu
grauer Star kann auch Welliaugen treffen. Meine TÄ hat es im Anfangsstadium bei einem meiner Agas gesehen beim Reinleuchten.
Man kann da nichts machen. Meist ist es ja erst nur an einem Auge. Und es geht langsam. Bei mir hatten es schon mehrere Agas im höheren Alter, sie wurden nicht völlig blind, ein geringes Restsehvermögen blieb. Ab einem bestimmten Punkt stellen sie das Fliegen ein. Ich war froh, dass sie bis zum Schluss ihren Partner an ihrer Seite hatten.

Lieben Gruß
Mareike

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von timilu » Sa 13. Jan 2018, 23:40

Das habe ich eben vermutet. Sie sieht wohl schon länger eingeschränkt...das fällt einfach an gewissen Dingen auf, aber nun scheint es einen Ruck schlechter geworden zu sein.
Ich bin auch sehr froh, das Gustav sich gut um sie kümmert.

@Vögelchen
Den TA möchte ich ihr unbedingt ersparen. Sie ist sehr Stress anfällig und ich bin mir sicher, das sie schon ein älteres Mädel ist und es sich nicht um eine akute Infektion handelt.
Ich bin froh, das es ihr so weit gut geht und sie kommt bisher damit zurecht. Ich hätt größte Bedenken, das ich sie schon auf dem Weg zum TA wegen der Aufregung verliere....
Viele Grüße, timilu :fly:
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von ela67 » So 14. Jan 2018, 22:28

Oh die arme kleine Rosalie ! :troest:
Das tut mir leid. :sad:
Also ich habe aber auch schon gelesen,
das auch Welli´s die nicht mehr sehen können,
ganz gut zurechtkommen können. :kniefall:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg, hank(y) und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole und butschi ! :fly:
Vögel können fliegen, weil sie völliges Vertrauen haben (James M. Barrie)

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Geli01 » So 14. Jan 2018, 23:42

Wir haben auch zwei Kandidaten die auch schlechter sehen können. Wir machen alle paar Monate mal eine Körnerkur mit Rotem Palmfett. Das kann man ganz einfach selber mischen. Einen Eierlöffel voll Fett (Bio) in eine Bratpfanne auflöesn bzw. verflüssigen und ca. 500gr. von der normalen Futtemischung mit einem Plastiklöffel dazu geben und rühren, abkühlen lasen und in einem Glasbehälter aufbewahren ( wg. der Hygiene). Dann wird das Futter glänzend und riecht nach Palmöl. Hat den höchsten Vitamin A -Gehalt. nicht zu warm werden lassen es reicht wenn Du es so ca. 50 °C warm machst das Fett ist zwar hochhitzebeständig jedoch die Körner nicht. Wir dachten das würden die niemals futtern, da es so komisch riecht, ( der Tipp ist von unserem Tierarzt ) aber wir haben uns getäuscht die Vögel mögen alle das glänzende Futter. Wir machen allerdings nie mehr als ca. 500 gr.. Das reicht meist auch um die Sehfähigkeit der Vögel wieder auf ein gutes Niveau zu bringen. Wir gehen auch schon mal her und tuen dabei auch die Eizelsaaten mehr rein ,- die unsere gerne essen. Außerdem haften daran auch gut irgendwelche Zusätze die pulverisiert sind wie z.B . Mariendistelpulver oder Mineralpulver.
Viel Spaß beim Kochen,- geht gut in einer Edelstahlpanne oder Keramikpfanne keine (Antihaftbeschichtung oder so was giftiges nehmen) :passtgirl: :hoeret:
Probiere es mal aus und schaue ob die Vögel besser landen und sich besser orientieren können. bei unseren hat es die letzten Jahre gewirkt also scheinen sie es zu brauchen. du bekommst das Biopalmfett im Bioladen wenn du zuviel hast kannst du es auch zum Braten verwenden für Dich dann wird es nicht zu alt . Da man ja nicht so viel braucht für die Wellies. :ideegirl:
Wir haben einen alten 20 Jährigen der ist auch auf einem Auge fast blind und kann noch gut landen, du darsft die Einrichtung nicht viel verändern im Käfig dann kommen sie ganz gut klar mit der schleichenden Erblindung... :eek:
Mag alle Wellies die Nichtflieger und natürlich auch die Senioren !

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von timilu » Mo 15. Jan 2018, 12:51

Danke für den guten Tipp, Geli01. Das werde ich unbedingt machen. Sobald ich wieder einkaufen kann mache ich mich auf die Suche nach diesem Fett.
Ich werde dann einen Edelstahltopf nehmen. Ich habe nur beschichtete Pfannen.

Ein 20 jähriger.....das ist ja schon biblisch zu nennen..... :glotz: :passtgirl:
An der Einrichtung ändere ich nichts. Außer die Korkröhre und die Korksitzbretter müssen regelmäßig erneuert werden. Diese befinden sich aber immer an der gleichen Stelle.

So weit geht es Rosalie auch gut, liebe Ela. Mir ist das jetzt einfach aufgefallen und ich wollte wissen, ob jemand Erfahrungen mit Sehbehinderungen bei Wellis hat. Und siehe da....es gibt mehr als gedacht.
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Nöck-Nöck » Mo 15. Jan 2018, 13:06

Mal eine vielleicht blöde Frage: müssen denn die Körner mit erhitzt werden? Ich mache das rote Palmöl auch immer über meine Extrudate und dafür erhitze ich nur das Öl in der Mikrowelle bis es flüssig ist und gieße es dann über die Extrudate und mische mit einem Löffel alles gut durch, so dass sich das Öl gleichmäßig verteilt. Vielleicht verhält es sich mit Körner anders? Wäre interessant zu wissen.

Ich habe übrigens auch einen Welli (Mio, 7 1/2 Jahre), der vor etwa einem Jahr an grauem Star in einem Auge erkrankt ist. Gesehen hat es die TÄ nur mit einer starken Lampe, ansonsten sieht man die Eintrübung so gut wie nicht. Er kommt gut damit zurecht, nur in der Dämmerung ist er manchmal etwas unsicher. Ich hoffe, dass es sich bei ihm nicht verschlimmert und auch das andere Auge verschont bleibt.

Alles Gute für Rosalie! :daumendrück:
Es grüssen Nathalie und die Nöck-Nöcks - Mio, , Victor, Clyde, Freddy, Hans-Jürgen, Tina und Ronja

Unvergessen: Buddinchen(+01.04.11), Sydney(+24.08.11), Nini(+24.07.13), Lila(+02.06.14), Filou(+30.03.16), Flora(+26.05.16), Kiko(+02.03.17), Bonnie (+02.08.17), Klara (+10.01.18)

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von timilu » Mo 15. Jan 2018, 13:56

Vielen Dank, Nathalie. Eine interessante Frage. Fressen deine das Futter mit dem Fett drumherum auch so gerne?
Auch für deinen Mio alles gute.
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Geli01 » Mo 15. Jan 2018, 17:26

Also, die Körner wir mischen meist Senegal- Hirse für die Alten und Braunhirse aus dem Bioladen miteinander alles ist keimfähiges Getreide und es sollte nicht heißer als ca. max. 50 °C. werden. Wir tuen es alles in eine Keramikpfanne und rühren dabei ständig um schütten dabei die Körner in das einmal erhitzte Fett. Beim Fett ist es egal ob es mal heißer wird dann die Pfanne runter von der Platte und die Hirsemischung langsam rührend reinschütten so viel bis die Hirse schön glänzt . Wir machen dan den Pustetest sie sollten nicht zu stark gefettet sein, dass sie kleben. Immer schön rühren und dabei werden sie kalt. Bei extrudaten kann man es nicht so schön machen, jedoch ist es auch machbar ( laut Tierarzt ) da sie mehr saugen müsstet ihr wohl eher etwas mehr Fett nehmen. Also wir kommen mit einem 1/2 Tl. und zwei Glas 0,2 l Körner bei 7 Vögeln gut eine Woche hin. Wir streuten erst einmal die fertige Mischung so über die anderen Körner um zu sehen wie es ankam - :oehm: . Da ja alte Vögel immer so eigen sind und misstrauisch gegen alles Neue ;) :ratlos: Also haben wir erst es mal so langsam unter das Futter gefuscht :pfeif: .Aber nach wiederholtem Male haben wir feststellen müssen, dass sie es sehr gerne essen :glotz: :P
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von albmaid » Mo 15. Jan 2018, 21:45

Es gibt viele Ursachen am und im Auge, die die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Wir hatten erst vor wenigen Wochen einen Fall, der auch ohne äußere Auffälligkeiten abging. Also keine geröteten Augen oder so. Wir bemerken es auch an der schnell abnehmenden Sehfähigkeit.
Die Erkrankung wurde dann extrem schmerzhaft. Ich war sehr froh, durch meinen TA mit ausreichend starken Schmerzmitteln - vom ersten Verdacht an - versorgt gewesen zu sein. Ich würde daher unbedingt zu einem TA gehen. Es ist nämlich auch nicht unwahrscheinlich, dass er das Augenlicht noch retten kann.

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Geli01 » Mo 15. Jan 2018, 22:26

Ja, Gabi hat recht wir sind auch mit dem 20 Jährigen Coco noch zum Tierarzt gefahren, trotz seines hohen Alters und er hat auch ine Antibiotika -Kur über sich ergehen lassen müssen mit 3 x TA. Er hat zwar seine Blindheit nicht wegbekommen aber den Infekt der die Sache noch verschlimmert hat. Er lebt immer noch und wir wissen jetzt auch vieles mehr über seinen Gesundheitszustand und können besser drauf eingehen.Nimm einen anderen Partnervogel mit das beruhigt ungemein.
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von TheSaint » Mo 15. Jan 2018, 22:27

albmaid hat geschrieben:
Mo 15. Jan 2018, 21:45
Die Erkrankung wurde dann extrem schmerzhaft.
Woran hat sich das bei eurem Patienten bemerkbar gemacht?

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Geli01 » Mo 15. Jan 2018, 23:02

Wenn man sich mit der Hand genähert hat kam keine Reaktion. Oder die Augenlieder waren gerötet ( in dem Fall war es jedoch kein Augenleiden sondern eine Lebervergrößerung). Richtig blind ist der Coco auch nicht jedoch konnte der TA nicht genau sagen wie groß die sehfähigkeit noch ist. Jetzt landet er wieder Punktgenau,-( er ist allerdings sauer wenn man von der rechten -Seite kommt ) auf meinem Kopf, und die Leber wird auch wieder besser der Sekundär-Infekt war auch mit den geröteten Augenliedern weg. Wir haben auch gezögert und sind dann trotz seines hohen Alters noch zum TA insgesammt 6 x. Jetzt Quatscht er mich wieder voll und will immer von mir gefüttert werden...
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von TheSaint » Mo 15. Jan 2018, 23:36

Hehe, nee, ich hatte mich auf das "extrem schmerzhaft" von albmaid bezogen, siehe Zitat. ;) Würde mich interessieren, woran sich das festmachen ließ, also ob es die üblichen Krankheitszeichen gab oder durch etwas anderes.

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von albmaid » Di 16. Jan 2018, 09:51

Die üblichen Anzeichen und noch mehr. Er hat dann für ein bis zwei Sekunden total stocksteif und verkrampft gesessen. Zusätzlich hat er sein Köpfchen eingeklemmt.
Er bekam drei mal täglich Metacam und versetzt drei Mal täglich ein Opioid. Zusätzlich noch schmerzlindernde Augentropfen. Acht Mal täglich einfangen.
Er hatte aber zusätzlich noch einen Nierentumor. Dazu sagte meine TA, dass es ihr gefühlt schon oft in Kombination untergekommen sei. Total unbegründbar und eben auch nur gefühlt ...

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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von timilu » Di 16. Jan 2018, 10:51

Das klingt echt fies....das arme Kerlchen....klar, sobald Schmerzzustände da sind muss man gehen. Egal wie gefährlich es für das kleine Wesen ist.

Ich habe da sehr unterschiedliche Reaktionen auf TA Besuche. Die meisten stecken Fahrt und TA prima weg. Zum Glück!!!!!
Aber ich habe auch welche, die schon durchs bloße in die Hand nehmen fast kollabieren..... :( von einem Transport ganz zu schweigen.....

Rosalie geht es wirklich gut. Gustav umsorgt sie liebevoll und möchte sie ständig davon überzeugen mit ihm Kinderchen zu bekommen.... :rotwerd: sie schmust gerne mit ihm, aber überwiegend ist sie mit Korkschreddern beschäftigt. Wenn sie nicht schreddert, sitzt sie gerne mit 3 weiteren Hennen zusammen und tauscht sich aus.

Ich bin sehr froh, das sie gerade nichts an Pflege braucht. Als sie bei uns einzog war der Transport sehr belastend für Rosalie, flach und pumpend lag sie am Boden der Box, zusätzlich musste sie das Spot on gegen Milben bekommen....mehrfach....das war der pure Horror für sie....deshalb weiß ich auch wie schlimm ein TA Besuch für sie wäre und deshalb werde ich da nichts riskieren.....ihr müsst das nicht verstehen....

Unsere TÄ verfolgt heute noch der Schock über den Tod eines Vogels in ihrer Hand, dem sie nur die Krallen gekürzt hat....er ist an der Angst und dem Stress währenddessen verstorben....sie erzählt uns das fast jedesmal...
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Re: Augenerkrankung bis hin zur Erblindung???

Beitrag von Geli01 » Di 16. Jan 2018, 12:14

Beruhige dich erst einmal wegen des TA-Besuchs das kann dem Besten TA passieren, warte nicht zu lange mit dem Besuch des TA da du ja viele Vögel hast nimm einen anderen mit oder gehe zu einem anderen Vogelkundigen TA. Wir hatten das auch schon einmal, dass der Vogel nicht mehr aus der Tierklinik nicht mehr lebend herauskam. :glotz: :cry: Das ist jedoch meist dann der Stress den Du auf den Vogel auch überträgst. Oder auch der Tierarzt. :loving: Wir haben auch mehrere TÄ die unterschiedlich mit den Tieren umgehen können :lovestory: . Viele Vögel spüren die Unsicherheit und die Ängste des Besitzters schon vorher, wir nehmen immer ein Grünes Tusch bei solchen Fällen und eben einen 2. Vogel mit in einer 2. Box das beruhigt sehr.
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