Federrupfen

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Federrupfen

Beitrag von Tigerdanni » Fr 23. Mai 2014, 07:58

Hallo zusammen !

Es reißt nicht ab bei uns. Nun rupf unsere Matilda sich heftig die Federn aus. :eek:

Das macht sie seit einer Woche sehr offensiv um den Hals rum und unter den Flügeln. Es hat ein paar Tage gedauert, bis wir das gemerkt haben - sie ist da sehr geschickt im Verbergen.
Nun waren wir am Dienstag bei unserem vkTA und die Untersuchung hat erstmal keinen Grund für das Rupfen zu Tage geförderten. Zeitlich fällt das mit dem Tod unseres Don Azul zusammen, so dass der vkTA darauf tippt, dass sie um ihren Bezugspartner trauert. Ich bin total platt, denn so wirklich eng waren die zwei nie ! :sad:

Außer Matilda haben wir ja nun seit 4 Wochen die beiden Kleinen und der vkTA meinte, dass die 3er Gruppe nicht optimal wäre. Da haben wir bisher weniger Probleme gesehen, denn seit Don Azul nicht mehr da ist, kümmert sich Peanut ganz süß neben seiner Hermine auch im Matilda. Sie erscheint uns weder alleine noch gelangweilt, denn sie beschäftigt sich gemeinsam mit den anderen mit allen Spielsachen und wirkt sogar eher aufgetaut und munterer im Vergleich zu früher.

Nun denn. Wir haben nun ein Mittel namens Braunol mitbekommen, das wir einmal am Tag auf die kahlen Stellen auftragen sollen. Das soll die Haut beruhigen und schmeckt wohl auch schrecklich, so dass sie hoffentlich mit der Rupferei aufhört. (Ich hoffe, sie fängt nicht an einer anderen Stelle damit an :panik3: ). Wenn in 10 Tagen nicht wieder neue Federchen zu sehen sind und sie weiter rupft, sollen wir wieder vorbeikommen.

Hat jemand von Euch noch einen Tipp, was wir gegen das Rupfen unternehmen können ?
Viele Grüße
Danni

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Re: Federrupfen

Beitrag von Eva33 » Fr 23. Mai 2014, 09:19

wurde sie denn mal geröngt? Rupfen kann ja auch auf ein Leberproblem hindeuten..
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Re: Federrupfen

Beitrag von Tigerdanni » Fr 23. Mai 2014, 09:38

Nein, geröngt wurde sie noch nicht. Leber könnte allerdings ein Thema sein, da sie auch übergewichtig ist. Eigentlich schon immer, als sie zu uns kam wog sie über 80g :eek: , dann hat sie schön auf ca. 50g abgespeckt, aber in den letzten Wochen wieder zugenommen. Das ist echt blöd, wenn man einen im Schwarm peppeln will damit er zunimmt und sie dann automatisch auch mitfrisst. :(

Der vkTA hat das mit der Leber auch schon angesprochen, wir wollten nur erstmal sehen, ob es so funktioniert - falls das Rupfen wirklich durch den Tod von Don Azul verursacht wurde.
Viele Grüße
Danni

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Re: Federrupfen

Beitrag von nati » Fr 23. Mai 2014, 10:03

Oje, wir wünschen gute Besserung. :daumendrück:
LG
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Re: Federrupfen

Beitrag von Tigerdanni » Fr 6. Jun 2014, 10:06

Inzwischen hat sich ergeben, dass Matildas Rupfen tatsächlich verhaltensbedingt ist. Die Untersuchungen zum Thema Leber haben ergeben, dass die Werte zwar nicht optimal sind, aber eine Unterstützung mit Silymarin (und ich glaub Artischocke?) reicht. Weiter muss nichts behandelt werden.

Sie rupft sich die Federn weiter aus, besonders unter den Flügeln. Auch die Schwungfedern. :confused:

Es hat sich allerdings gezeigt, dass sie das hauptsächlich über Nacht tut - tagsüber putzt sie sich nicht mehr als die anderen, wir erwischen sie auch nie beim Rupfen. Es liegen auch tagsüber nicht viele Federn rum, aber wenn wir morgens ins Zimmer kommen, liegen eine Menge Federn da. Wir machen nun schon die Rolladen nicht mehr ganz zu, damit ein wenig Licht von der Laterne reinfällt und es so nicht ganz dunkel ist. Wer weiß, vielleicht hat sie ja plötzlich Angst im Dunkeln ? :panik3: Night Frights gibt es keine, das würde ich bei meinem leichten Schlaf auf jeden Fall hören.

Ich weiß wirklich nicht, wie ich der armen Maus noch helfen kann. Wir suchen nun schon wieder einen Hahn, damit sie nicht allein mit dem Liebespärchen sein muss, aber das dauert halt wegen der Megas. Wenn wir die nicht hätten, wäre ein Welli aus der Kleinanzeigenwelt schon längst eingezogen. Aber so.... :weissnicht:
Viele Grüße
Danni

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Re: Federrupfen

Beitrag von Attila » Fr 6. Jun 2014, 10:41

Hallo,

deine letzte Schilderung klingt für mich ehrlich gesagt überhaupt nicht nach Rupfen:
Tigerdanni hat geschrieben:
Sie rupft sich die Federn weiter aus, besonders unter den Flügeln. Auch die Schwungfedern. :confused:

Es hat sich allerdings gezeigt, dass sie das hauptsächlich über Nacht tut - tagsüber putzt sie sich nicht mehr als die anderen, wir erwischen sie auch nie beim Rupfen. Es liegen auch tagsüber nicht viele Federn rum, aber wenn wir morgens ins Zimmer kommen, liegen eine Menge Federn da.
Mir ist ehrlich gesagt kein Fall bekannt, in dem Wellis sich selber die Schwungfedern ausreißen. Sie rupfen das Kleingefieder und dann typischerweise am Bauch, Brust, Rücken. :wink: Wenn auch Schwungfedern/Schwanzfedern betroffen sind, also als ausgefallen gefunden werden und nicht nachwachsen, handelt es sich meist immer um einen viruspositiven Vogel (Polyoma oder PBFD).
Ist sie dadurch flugunfähig geworden?

Auch ist mir kein Fall bekannt, bei dem Wellis nachts rupfen. Nachts schlafen sie. :conf: Das Rupfen erfolgt aus einer normalen Putzbewegung heraus, der Vögel putzt sich lange und konzentriert, knibbelt an einer einzelnen Feder länger herum und rupft sie schließlich aus, kaut manchmal noch kurz darauf herum, was oft leise knirscht, und läßt sie dann fallen. Es läßt sich an sich gut beobachten, wenn Vögel rupfen.

Wenn du morgens viele ausgefallene Federn findest, wüde das für mich eher auf nächtliche Panik mit Schockmauser hindeuten.

Ein Nachtlicht brennen zu lassen, klingt erst mal gut.

Wie alt ist der Vogel denn? :wink:
Viele Grüße von Wibke mit der Handicap-WG: den FußgängerInnen Bijou, Mogli und Florestan.
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Re: Federrupfen

Beitrag von Tigerdanni » Fr 6. Jun 2014, 10:50

Ach Du Schreck. Ein Virus könnte das sein ? Das hätte aber doch bei der Blutuntersuchung dann rauskommen müssen, oder ? Der vkTA hat nichts gefunden, was darauf hindeutet.

Matilda ist nun 5 Jahre alt. Morgens liegen immer nur kleine Federn auf dem Boden um die Voli, manche nur mit Flaum, manche mit Wellenzeichnung. Die langen Federn haben wir in der Voli liegen sehen und dann nachgeschaut, woher sie kommen. Sie waren scheinbar von Matilda, zumindest sah das am Flügel so aus. Und ja, fliegen kann sie nicht mehr. Sie klettert nur noch. :confused:
Viele Grüße
Danni

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Re: Federrupfen

Beitrag von Lucky Mona » Fr 6. Jun 2014, 11:03

Ohje... Das tut mir sehr Leid.
Wenn sie schon nicht mehr fliegen kann, denke ich auch an PBFD oder Poly...
Wurde ein Test speziell für Federkrankheiten gemacht?
Wenn ja, ist hier ein negatives Ergebnis leider keine Sicherheit.
Der Test für PBFD kann öfter negativ ausfallen und doch ist das Tierchen daran erkrankt.
Positiv hingegen fällt das Ergebnis nur dann aus, wenn es sich wirklich um die Erkrankung handelt.

Viel Glück und alles Gute für euch. :heftigknuddel:
:fly: :fly:

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Re: Federrupfen

Beitrag von Tigerdanni » Fr 6. Jun 2014, 11:19

Menschenskinner. :panik:

Eben fällt mir noch ein, dass der vkTA bei der ersten Untersuchtung auch eine von Matildas Federn ausgerupft und diese untersucht hat. Ohne Befund.
Was kriegen die armen Pieper da nur an sich ? Noch so ne Krankheit, die nicht immer nachzuweisen ist, genau wie die blöden Megas. :hmpf:

Ich glaube ich mache über´s Wochenende mal ein Foto von Matilda und stelle es hier ein. Dann könnt Ihr mal gucken, wie sie aktuell aussieht. Ich habe schon von Poly oder PBFD gehört, kenne aber nur die Fotos von den Nackedeien. Daher wäre es mir nie in den Sinn gekommen, dass sie das haben könnte.

WENN sie den Virus hat, was kann ich tun ? Prime und Silymarin bekommt sie regelmäßig. Bisher habe ich wegen der Megas im Schwarm auch immer Kuren mit PT12, Propolis und Echinacea gemacht. Alles, was dem Immunsystem hilft. Daher bekommen sie auch Quell-/Keimfutter mit Thymiantee und Fenchel.

Sonst sind die Pieper bei dem schönen Frühlingswetter auch immer ein paar Stunden mit uns draußen auf der Terasse, wo sie dann einen Sonnen- oder Schattenplatz wählen können. Seit Matilda die Federn verloren hat, haben wir das aber nicht mehr gemacht - ich war nicht sicher, ob es ihr gut tut oder sie eher kalt/unangenehm draußen hat, gerade wenn auch ein bisschen Wind geht.

Was meint Ihr dazu ? Generell soll UV-Licht ja gut sein für die Wellis !?
Viele Grüße
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Re: Federrupfen

Beitrag von bee-gie » Do 12. Jun 2014, 21:02

Federrupfen wird gerne auf die Psyche geschoben - meist stecken jedoch organische Ursachen dahinter. Bist Du bei einem wirklich vk TA?

Ehe wir hier alle weiter spekulieren (sogar Parasiten kämen in Betracht), zeig uns doch mal bitte die versprochenen Bilder. Manchmal kann man wenigstens Tipps geben, worauf untersucht werden könnte/müsste. Bei einer normalen Blutprobe wird z.B. nicht zugleich auf PBFD getestet - nur so als Beispiel, also bitte keine Panik. Viel hilft nicht viel - erst bei einer gesicherten Diagnose kann der Welli auch unterstützt oder kuriert werden.
:daumendrück:
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Re: Federrupfen

Beitrag von Kleiner Welli » Di 30. Mai 2017, 18:37

Hallo zusammen.

Was ist denn bei diesem Fall herausgekommen?
Mein Welli hat nämlich ähnliche Symptome. Ist uns auch nicht gleich aufgefallen. Unterhalb der Flügel ist sie Recht kahl, ebenso auch ihr Hals. Ein Milbenbefall ist es laut Tierarzt nicht. Sie ist auch die einzige, die dass hat.
Man sieht es wirklich nur, wenn sie den Kopf dreht, oder die Flügel hebt. Ansonsten verhält sie sich ganz normal.

Danke schon mal für eure Hilfe:)

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