Meine Wellikeksrezepte

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albmaid
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Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » So 7. Mai 2017, 14:02

Aus meiner Rezeptsammlung für diverse VWFD-Kalender, habe ich mal ein paar Rezepte zusammengeschrieben - vielleicht freut ihr euch über ein paar Ideen/Anregungen. Variationen sind natürlich immer möglich. Inzwischen gibt es bei uns mehr Grit u. ä. in die Kekse als Körnerfutter.
Der Getreideflockenbrei ist eine super Grundlage.
Ich verbacke ja immer viel Wildkräuter, die kann man natürlich einfach weglassen oder durch vorhandene Kräuter (auch getrocknete) ersetzen.

Kekse mit Blüten
60 g Buchweizenmehl
10 g Bierhefe
10 g Mineralkalk/Vogelkalk
150 ml kochendes Wasser
alles vermischen.
Der fertige Brei ist sehr fest und sieht wenig lecker aus.
Von der fertigen Masse 60-75 g zur Seite stellen, dies wird später der Klebteig, um die Blüten aufzukleben.

Für den Keksteig die restliche Masse nochmals mit ca. 2 Essl. kochendem Wasser vermengen. Nun 80 g Grit und 120 g Körnerfutter unterheben. Damit die Kekse formstabil bleiben, bieten sich als Körnerfutter eher kompakte Körner an, wie Hirsen oder Kanariensaat.

Die Kekse bei 100-120 Grad im Ofen trocknen lassen. Je nach Größe und Temperatur nimmt das min. 40 Minuten in Anspruch.
Sind die Kekse fertig, nimmt man sie raus und bringt den Klebteig in die Vertiefung. Der Teig sollte nicht so dick aufgetragen werden. Nun können die frischen Blüten in den Teig gedrückt werden. Hier wurden Gänseblümchen, Borretsch- und Rosmarinblüten verbacken.
Der Klebeteig und die Blüten müssen nun trocknen. Dazu kommen die Kekse zurück in den Ofen. Bei 30 bis max. 50 Grad dauert das min. 2 Stunden. Höhere Temperaturen bieten sich nicht an, weil die Blüten dann nicht mehr schön aussehen.
blumen.jpg
blumen.jpg (62.63 KiB) 2393 mal betrachtet

Vogelkalk und Haferflocken
3 Esslöffel Haferflocken
150 ml heißes Wasser
dickes Büschel Giersch (frisch gepflückt)
Gänseblümchen und Löwenzahnblüten (frisch gepflückt)
2 Eßlöffel Vogelkalk/Mineralkalk
100 gr Grassamen
25 gr rote Hirse
25 gr Kanariensaat
Die Haferflocken im heißen Wasser einweichen und ziehen lassen (min. 10 Minuten). Alle Zutaten vermengen. Kekse formen. Da der Teig sehr bröselig ist, muss man ihn gut zusammendrücken bzw. in die Förmchen pressen. Die Kekse bei 100 Grad Umluft gut durchtrocknen lassen. Die Trocknungsdauer ist von der Dicke der Kekse abhängig.
keksekalk.jpg
keksekalk.jpg (51.4 KiB) 2393 mal betrachtet

Heilpilzkekse (heißen bei uns Stinkekekse)
Kekse für Wellis mit Verdauungsproblemen (auch Macrorhabdiose)
200ml Wasser
1 Eßlöffel Süssholzwurzel
2 Zweige Gänsefingerkraut
1 Zweig Schafsgarbe
Thymian nach Belieben
30 g Buchweizenflocken
40 g Haferflocken
70-11 0g Körnerfutter
Inhalt von ca. 10 Kapsel Heilpilzextrakt (z. B. Hericium)

Dies geht mit dem Extrakt eines Heilpilzes, nicht mit pulverisierten Heilpilzen. Extrakt wird unter hoher Temperatur gewonnen, daher verliert es seine Wirkung nicht beim Backen bzw. Trocknen der Kekse. Man darf jedoch auch hier nicht zu hoch temperieren.

Die Süßholzwurzel wird in 200ml Wasser zehn Minuten lang gekocht. Süßholzwurzel hilft bei Verdauungserkrankungen, die durch Krankheitserreger hervorgerufen werden. Selbes gilt für Gänsefingerkraut. Schafgarbe hilft bei Entzündungen im Verdauungstrakt und stärkt die Leber. Zudem wirkt es schmerzlindernd - für manchen kranken Vogel durchaus hilfreich. Gänsefingerkraut und Schafgarbe die letzten drei Minuten mit ins kochende Wasser geben. Das Wasser abseihen und den Sud auffangen. Darin das Heilpilzextrakt auflösen.
Nun die Buchweizen- und Haferflocken unterheben. Da während des Kochvorgangs viel Wasser verdampft ist, sollte man noch kochendes Wasser parat stehen haben, um ggf. den entstehenden Brei zu verdünnen.
Die Haferflocken müssen ein wenig stehen, damit sie richtig quellen können. Der Brei sollte nicht flüssig sein und am Löffel kleben.
Die Thymianblättchen vom Stengel zupfen und unter den Brei mischen.
Jetzt können Körner untergemischt werden. Besonders gut verdaulich sind Gräser - z. B. 30 g Gras, 30 g Kanariensaat und 40 g Mannahirse.
Heilkekse.jpg
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Tipp: Wer den Tee nicht machen will, der nimmt einfach eine identische Menge kochendes Wasser.


Grüne Kekse (heißen bei uns Gammelkekse)
60 g Buchweizenflocken
200 ml Wasser
25 g grüne Mineralerde
10 g feine Heilerde
120-200 g Körnerfutter

Die Buchweizenflocken mit kochendem Wasser übergießen, vermengen und quellen lassen. Nach kurzer Zeit sind sie so stark gequollen, dass alle Flüssigkeit gebunden ist.
Jetzt die beiden Erden und das Körnerfutter zufügen. Wenn die Masse nun zu dick wird, muss man ggf. nochmals Wasser nachschütten. Die Masse sollte weder tropfen noch klecksen, sich aber gut vermengen lassen.
Die Menge des Futters hängt von der Art der Körner ab. Vom Gras kann man weniger Masse untermischen als z. B. von Hirse.

Die Masse auf einem Blech per Hand formen oder mit Plätzchenformen in Form bringen. Mit einem Besteckstiel ein Loch in die Mitte machen - so kann man die Kekse z. B. auf Fruchspieße aufhängen.
Die Kekse werden je nach Größe bei max. 120 Grad ca. 45 Min. im Ofen getrocknet.
grueneKekse.jpg
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Wellikekse ohne Schnickschnack
80 gr Buchweizenflocken
100 ml kochendes Wasser
100 gr Körnerfutter

Die Buchweizenflocken mit dem kochenden Wasser übergießen. Es entsteht ein sehr klebriger Brei. Hierunter dann das Körnerfutter heben.
Diese Masse kann sehr gut geformt werden und bleibt formstabil. Je mehr Wasser man zugibst, umso weicher wird die Masse. Dann kann auch mehr Futter zugegeben werden. Die Kekse können aber entsprechend weniger geformt werden.

Die Masse bei ca. 120 Grad Celsius um Backofen ausbacken.
haferkekse.jpg
haferkekse.jpg (46.38 KiB) 2393 mal betrachtet

Muschelkekse

200 g 3 Korn-Flocken (bestehen aus Buchweizen-, Hirse- und Reisflocken)
min. 200 ml kochendes Wasser
35 g feine Heilerde
40 g gekeimte und getrocknete Hirse (hatte ich noch, kann man auch durch andere Hirse ersetzen)
40 g Delichiagras (auch das kann man durch anderes Gras ersetzen)
50-70 g Grit
Reinen, groben Muschelgrit zum Verzieren.

Die Flocken mit dem heißen Wasser übergießen. Heilerde hinzufügen. Den Brei etwas ziehen lassen. Dann Hirse und Gras untermischen. Nun den Grit. Soviel wie der Teig noch aufnehmen kann, ohne bröselig zu werden.
Auf einem Blech Kekse formen. Den groben Muschelgrit oben auf verteilen und etwas festdrücken.
Die Kekse bei 100-120 Grad eine gute Stunde im Ofen trocknen. Am besten die Kekse dabei wenden, damit sie von beiden Seiten trocknen.

Übrigens: Ich forme die Kekse immer recht locker von Hand bzw. mit der Gabel. So haben es die Wellis leicht sie zu schreddern und das motiviert sie dazu, sich immer wieder mit ihnen zu beschäftigen. Da die Kekse mehr Spielzeug als Futter sind, ist das auch gar kein Problem. Die Muschelstückchen werden auch nur aus dem Keks herausgebrochen und dann runtergeworfen - nicht gefressen. Staubsauger also parat haben. ;)


Grundsätzliches:
- Kein Ei verbacken.
- Hat man mal Futter ausprobiert, dass die Vögel nicht mögen, so kann man es hervorragend verbacken.
- Je weniger Temperatur, umso schonender. Aber dann verlängert sich die Backzeit. Ich trockne immer bei 100 - 120 Grad.
- Das Ausbacken geht sehr gut, wenn man die Kekse nach ca. 75% der Backzeit umdreht. Achtung: Sind sie jetzt noch leicht zu brechen, muss man noch weiter backen, bevor man sie auch von der zweiten Seiten trocknen lassen kann.
- Kekse sind fertig gebacken, wenn sie nicht mehr weich sind und unter Fingerdruck nicht mehr nachgeben.
- Kekse immer sehr gut auskühlen lassen und einzeln in Küchenpapier einschlagen. So halten sie sich ca. 4-6 Wochen im Kühlschrank. Immer wieder gründlich kontrollieren.
- Wurden frische Zutaten verbacken wie Blüten oder Kräuter kann noch Restfeuchte enthalten sein, welche zu Schimmelbildung führen kann.
Einfrieren ist z. B. bei Blüten nicht zu empfehlen, die werden unschön und häufig matschig.
- Kekse mit hohem Gritanteil und Körnerfutter ohne frische Zutaten können im Kühlschrank ohne Probleme bis zu 6 Monaten gelagert werden.
- Kekse nicht direkt aus dem Kühlschrank verfüttern, sondern auf Zimmertemperatur bringen.

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von loriline » So 7. Mai 2017, 15:18

Das ist eine tolle Idee, Gabi :freu:
Vielen Dank für die Rezepte :loving:
LG Hannelore und die Duisburger Zwitschergang :fly: :fly:
:pcgirl: VWFD-Hotline MO-FR 19-21 Uhr, SA/SO 14-16 Uhr 015905244471

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von timilu » So 7. Mai 2017, 17:47

Super, vielen lieben Dank für deine Mühe.
Viele Grüße, timilu :fly:
und die Welligang Maxl, Lizzy, Robby, Gustav, Martha-Lotta, Ole, Polly, Jakob, Sirius, Rosalie und Flocke!

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Robinarosi » So 7. Mai 2017, 17:48

Wow, vielen lieben Dank für die Rezepte!
Schöne Grüße von Robinarosi mit Anton und Kiwi...und immer im Herzen Hansi +01.04.2014 und Berta +20.11.2015

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Ringeltaube » So 7. Mai 2017, 18:06

Das ist ja eine tolle Rezeptsammlung! :)
Danke für Deine Mühe! :gimme5:
Was ist ein Schwarm? Eine Gemeinschaft von Wellis, für die man ins Schwärmen gerät! Bild

Viele Grüße von Anette und den kleinen, süßen Fliegern

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von ela67 » So 7. Mai 2017, 18:35

Hallo albmaid ! :wink:
Du hast da eine Menge schöne, tolle Rezepte aufgelistet.
Ich werde mal das letzte "Wellikekse ohne Schnick-Schnack" demnächst
ausprobieren. :super:
Nun hätte ich mal eine Frage : :conf:
Ich habe im April mal die Wellikekse ohne Honig, hier von der Homepage
gebacken. Du schriebst jetzt "kein Ei" verbacken.
In meinen Keksen war jetzt Ei drinnen.
Warum soll man denn kein Ei verwenden ?
Ich habe sie damals im Kühlschrank gelagert !
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Steffi-Lotte » So 7. Mai 2017, 19:46

Danke für deine Mühe Gabi! Ich muss wohl dringend mal wieder backen...
Liebe Grüße von Steffi
mit Hugo,Luna, Leo, Marie, Krümel, Betti und Willy

*Lerne den VWFD kennen*
*Du suchst einen Welli? Gib' doch einem Abgabetier ein neues Zuhause!*

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » So 7. Mai 2017, 19:50

Das hatte ich schon lange mal vor.

Zur Eierfrage:
Eier liefern tierisches Eiweiß und das führt u. U. zu Gicht. Klar ist im Keks nicht viel drin, aber nichts ist besser als wenig ... in diesem Fall ;) . Eier mischen die meisten wegen der Konsistenz unter. Die Konsistenz meiner Rezept funktioniert auch ohne Ei und obendrein braucht es beim Backen mit Ei etwas höhere Temperaturen, was natürlich für die Inhaltsstoffe schlechter ist.
Zu guter letzt sind die Kekse ohne Eier besser haltbar.

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von ela67 » So 7. Mai 2017, 19:54

Vielen Dank, für die Aufklärung !
Jetzt ist alles klar ! :wink:
Liebe Grüße, ela, oskar, toni, Livius, greg und stan sowie meine Lieblinge im Hirsehimmel : mo, billy ( genannt billyboy ) tweety, ole, butschi und hank(y) ! :fly:
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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von kirly_sitti » Mo 8. Mai 2017, 19:40

Hallo Albmaid,
vielen Dank für die Rezepte..da bekomme ich auch Lust, welche für meine Wellis zu backen. Ich habe noch eine Frage, ist es notwenidig heißes Wasser zu verwenden?...Nur für den Quellvorgang würde zimmerwarmes Wasser ja auch reichen.
Ich freu mich auf die Rückmeldung.
Viele Grüße
Kirly_sitti

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » Di 9. Mai 2017, 11:03

Mit heißem Wasser geht's schneller. :grinser:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von kirly_sitti » Mi 10. Mai 2017, 09:22

Dank für die Info. Weniger Zeit ist immer praktisch :) :wink:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » Do 10. Aug 2017, 13:46

Mal wieder was Neues ausprobiert:

Muschelkekse

200 g 3 Korn-Flocken (bestehen aus Buchweizen-, Hirse- und Reisflocken)
min. 200 ml kochendes Wasser
35 g feine Heilerde
40 g gekeimte und getrocknete Hirse (hatte ich noch, kann man auch durch andere Hirse ersetzen)
40 g Delichiagras (auch das kann man durch anderes Gras ersetzen)
50-70 g Grit
Reinen, groben Muschelgrit zum Verzieren.

Die Flocken mit dem heißen Wasser übergießen. Heilerde hinzufügen. Den Brei etwas ziehen lassen. Dann Hirse und Gras untermischen. Nun den Grit. Soviel wie der Teig noch aufnehmen kann, ohne bröselig zu werden.
Auf einem Blech Kekse formen. Den groben Muschelgrit oben auf verteilen und etwas festdrücken.
Die Kekse bei 100-120 Grad eine gute Stunde im Ofen trocknen. Am besten die Kekse dabei wenden, damit sie von beiden Seiten trocknen.

Übrigens: Ich forme die Kekse immer recht locker von Hand bzw. mit der Gabel. So haben es die Wellis leicht sie zu schreddern und das motiviert sie dazu, sich immer wieder mit ihnen zu beschäftigen. Da die Kekse mehr Spielzeug als Futter sind, ist das auch gar kein Problem. Die Muschelstückchen werden auch nur aus dem Keks herausgebrochen und dann runtergeworfen - nicht gefressen. Staubsauger also parat haben. ;)
Muschelkeks1.jpg
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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Lucky Mona » Do 10. Aug 2017, 13:56

Dankeee :-) total schön. :jippieh:
:fly: :fly:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » Do 10. Aug 2017, 14:02

sehr gern - mal sehen wie sie ankommen. In der letzten Fuhre hatte ich die großen Stückchen in den Teig gepackt (was sie toll fanden) - vielleicht finden sie es so zu langweilig.

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Sittichmutter » Di 13. Feb 2018, 15:10

Hallo albmaid
Von Deinem Wissen rund um den Wellensittich bin ich immer sehr beeindruckt.Egal ob es um Krankheiten, Ernährung oder den Welli im Allgemeinen geht.
Bei YouTube habe ich ein Wellikeksrezept gefunden, bei dem statt Honig und Ei, die " Klebefunktion" von einer gekochten Kartoffel übernommen wird. :keks:
Da Du in Deinen, übrigens super tollen, Rezepten auch auf die beiden " Klebstoffhilfen" verzichtest wollte ich fragen was für oder auch gegen die gekochte Kartoffel ( ich dämpfe Kartoffeln meist im Dampfdrucktopf) im Körnchenteig spricht.
Hast Du in Deiner langjährigen Wellihaltung auch schon Kekse mit K und K (Körnchen und Kartoffeln) gebacken und bist wieder davon abgekommen ? :popcorn:
Bin gespannt auf Deine Antwort und Meinung.
Danke schon mal im voraus. :blumen:
:wink: Sabine, Eric, und die 12 Flauschkugeln :smlove:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » Do 15. Feb 2018, 09:49

Erst mal Dankeschön für das nette Lob :winke2:
Ich habe jetzt noch nie mit Kartoffel für die Zwerge gebacken - was einfach daran liegt, dass ich nahezu nie Kartoffeln im Haus habe. :)
Ich hatte mal drüber nachgedacht, habe es dann aber verworfen, weil ich immer Sorge habe, dass die Kekse nicht richtig durchbacken und sich Schimmel bildet. Kartoffelteig ist ja doch feuchter und ich habe keinerlei Erfahrung damit, mit Kartoffelteig zu backen - also auch aus der menschlichen Küche nicht.
Kürzlich hatte ich mal Karotten im Teig probiert, das ist dann auch zu schnell geschimmelt.
Probier es doch mal aus und berichte uns. Kartoffeln haben ja die meisten eher mal im Haus als Buchweizenflocken und so ein Zeug. ;)

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Sittichmutter » Fr 16. Feb 2018, 00:28

Hallo albmaid :wink: ,
danke für Deine ehrliche Antwort.Da ich im Gegensatz zu Dir immer, na ja sagen wir fast immer, Kartoffeln zu Hause habe
werde ich beim nächsten " Pellkartoffel" kochen einfach mal eine kleine Kartoffel zerdrücken und Körnchen rein kneten.
Da ich zusätzlich zum großen Backofen auch einen kleinen Mini Ofen mit Heißluft besitze ist der Stromverbrauch für nur eine Handvoll
Wellikekse im vertretbaren Rahmen.
Gerne werde ich dann in einem eigenen Thread meine Erfahrungen bezüglich der Verarbeitung, der Haltbarkeit und natürlich ganz WICHTIG
ob den Vögelchen die Kekse überhaupt schmecken, mit Euch teilen.
:wink: Sabine, Eric, und die 12 Flauschkugeln :smlove:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von albmaid » Fr 16. Feb 2018, 09:59

Du, ich meine bei YouTube schon mal über Rezepte für Wellikekse mit Kartoffel gestolpert zu sein. :hm:
Falls eine Anregung suchst.
Wenn die Kekse gut werden, dann Schnitte ich Mal eine Kartoffel bei meiner Nachbarin. :angel:
Viel Erfolg. :chakka:

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Re: Meine Wellikeksrezepte

Beitrag von Sittichmutter » Fr 16. Feb 2018, 14:02

Habe auf Grund von Deinem Spagetti Thread gesehen, Ihr seid eher die Pasta Fraktion. :rofl:
Genau, von YouTube habe ich auch die Idee mit dem Kartoffel Keks Rezept. :passtgirl:
Werde berichten wenn ich's getestet habe. ;)
:wink: Sabine, Eric, und die 12 Flauschkugeln :smlove:

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